1. FC Nürnberg will mit Klose und neuen Abwehrkräften die Top Sieben stürmen
Greta Schulz1. FC Nürnberg will mit Klose und neuen Abwehrkräften die Top Sieben stürmen
1. FC Nürnberg beendete die 2. Bundesliga-Saison 2023/24 auf Platz 12 – weit entfernt von den Aufstiegsrängen. Trotz einer wackeligen Abwehr zeigte die Mannschaft eine starke Offensive und blickt nun mit Ambitionen nach oben. Mit neuen Verpflichtungen und einem klaren Plan unter Trainer Miroslav Klose bereitet sich der Club auf eine ehrgeizigere Spielzeit vor.
Die Saison 2023/24 endete im Mai 2024 mit Nürnberg auf einem Platz außerhalb der Top Sieben. Defensiv hatte das Team zu kämpfen: 57 Gegentore – eine der schlechtesten Bilanzen der Liga – und statistisch gesehen 6,7 mehr kassiert, als nach den Erwartungswerten zu befürchten gewesen wären. Doch die Offensive glänzte mit 60 Treffern – viertbeste Ausbeute der Liga – und dem besten Expected-Goals-Wert (xG) von 13,9.
Unter Kloses Führung dominierte die Mannschaft zudem oft das Spielgeschehen: 51 Prozent Ballbesitz und eine Passquote von 85,2 Prozent – in beiden Kategorien Rang vier. Diese Stärken, kombiniert mit einem dynamischen jungen Kader, hinterließen trotz des Mittelfeldplatzes einen positiven Eindruck.
Nun arbeitet der Club an der Behebung seiner Schwächen. Mit Luka Lochoshvili und Tom Baack wurden zwei Verteidiger verpflichtet, um die Abwehr zu stabilisieren. Klose plant, die Neuzugänge einzubinden und gleichzeitig seine taktische Ausrichtung zu verfeinern. Das Ziel ist klar: in die Top Sieben vorstoßen und den Aufstieg anpeilen – ein Vorhaben, das der Verein für realistisch hält.
Der Fokus des 1. FC Nürnberg liegt nun darauf, Ehrgeiz mit Pragmatismus zu verbinden. Die Verpflichtungen von Lochoshvili und Baack sollen die defensiven Defizite beheben, während Kloses Strategie auf den offensiven Ansätzen der Vorsaison aufbaut. Bis zur nächsten Partie im Jahr 2026 gilt es nun, das Potenzial in Ergebnisse auf dem Platz umzumünzen.






