100. Geburtstag von Königin Elizabeth II.: Wie Großbritannien 2026 ihrer Monarchin gedenkt
Ida LangNeue ZDF-Doku spricht mit Begleitern von Queen Elizabeth II - 100. Geburtstag von Königin Elizabeth II.: Wie Großbritannien 2026 ihrer Monarchin gedenkt
Für April 2026 sind Feiern zum 100. Geburtstag von Königin Elizabeth II. geplant – ein Datum, das sie selbst nicht mehr erleben durfte. Im gesamten Vereinigten Königreich werden offizielle und persönliche Würdigungen ihr Erbe ehren, von Ausstellungen bis hin zu Dokumentationen. Die Veranstaltungen sollen sowohl ihre öffentliche Rolle als auch die private Frau hinter der Krone würdigen.
Den Auftakt der Gedenkfeiern in London bildet der 10. April 2026. Im Buckingham Palace eröffnet eine Modeausstellung, die den ikonischen Stil der Königin präsentiert – darunter Einblicke ihres Hofschneiders Stewart Parvin. Er betont ihre Vorliebe für die dreireihige Perlenkette, eines ihrer Markenzeichen. In der Nähe wird im St. James's Park eine neue Statue enthüllt, während der Queen-Elizabeth-II-Gedenkgarten im Regent's Park für Besucher öffnet.
Am 21. April, ihrem eigentlichen Geburtstag, zeigt der deutsche Sender ZDF die Dokumentation "Die Königin und ich" – ein Film, der seltene Einblicke in ihr Privatleben gewährt. Ab dem 10. April in der ZDF-Mediathek verfügbar, kommen darin Menschen zu Wort, die sie am besten kannten. Ihre ehemalige Privatsekretärin Samantha Cohen widerlegt den Mythos vom "Handtaschen-Code" der Königin und erzählt von heiteren Momenten, etwa wenn diese in Balmoral tanzte. Ihr Rennberater John Warren schildert, wie eine Begegnung mit einem Fohlen in ihrer Kindheit ihre lebenslange Leidenschaft für Pferde weckte.
Weitere Beiträge stammen vom Historiker Hugo Vickers, der erklärt, warum Weltpolitiker Gespräche mit ihr so faszinierend fanden. Der ehemalige Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, erinnert sich an ihren unerwarteten Humor – besonders während ihrer legendär zügigen Autofahrten. Gemeinsam zeichnen ihre Erzählungen das Porträt einer Monarchin, die stets pflichtbewusst blieb und doch zutiefst menschlich war.
Die Würdigungen 2026 verbinden öffentliche Zeremonien mit persönlichen Reflexionen. Die Modeausstellung, die Dokumentation und die Gedenkstätten sollen das Andenken an die Königin für kommende Generationen bewahren. Jede Veranstaltung unterstreicht ihren anhaltenden Einfluss – fast vier Jahre nach ihrem Tod.