17 March 2026, 16:01

Augsburgs Römermuseum bekommt 30 Millionen Euro – doch der Bau hängt noch am Stadtrat

Großes gläsernes Gebäude des Deutschen Museums in Berlin mit einem Namensschild und einer Informationsanzeigetafel auf der rechten Seite, vor dem Hintergrund anderer Gebäude, Bäume und Himmel.

Grünes Licht: Bayern stellt 30 Millionen Euro für Römisches Museum bereit - Augsburgs Römermuseum bekommt 30 Millionen Euro – doch der Bau hängt noch am Stadtrat

Augsburgs lange erwartetes Römermuseum kommt nach Jahren der Verzögerung voran

Eine Zusage über 30 Millionen Euro aus München bringt das Projekt einem Realisierungsschritt näher. Die Stadt, einst eine bedeutende römische Siedlung, verfügt seit 2012 über kein eigenes Museum mehr für diese Epoche.

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Das ursprüngliche Römermuseum in Augsburg musste 2012 wegen baulicher Mängel schließen. Seither scheiterten Pläne für einen Neubau immer wieder an Hindernissen – doch nun gibt es Fortschritte: Die bayerische Staatsregierung hat zugesagt, die Hälfte der geschätzten 60 Millionen Euro zu übernehmen. Ein entscheidender Schritt nach vorn.

Das neue Museum soll im ehemaligen Gefängniskomplex in der Karmelitengasse entstehen, einem staatlichen Grundstück. Zudem wird es an die Landesausstellung "Römisches Bayern" angebunden, die vom Archäologischen Landesmuseum München kuratiert wird. Trotz der finanziellen Unterstützung muss der Stadtrat das Vorhaben jedoch noch absegnen, bevor die Arbeiten beginnen können.

Augsburg, vom Kaiser Augustus gegründet, zählt zu den ältesten römischen Städten Deutschlands nördlich der Alpen. Falls alles nach Plan verläuft, könnte das Museum 2033 seine Türen öffnen. Stand März 2026 sind jedoch noch Details unklar – etwa die genauen Ausstellungsstücke oder das Design –, und die vollständige Landesförderung steht noch nicht fest.

Die 30-Millionen-Zusage aus München verleiht dem Projekt nun dringend benötigten Schwung. Sobald der Stadtrat grünes Licht gibt, könnten die Bauarbeiten für das 60-Millionen-Projekt starten. Die Fertigstellung ist für 2033 avisiert – dann würde Augsburgs römische Geschichte wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Quelle