Baden-Württemberg startet Sicherheitskampagne nach tödlichen Motorradunfällen
Finn KleinBaden-Württemberg startet Sicherheitskampagne nach tödlichen Motorradunfällen
Die Motorradsaison 2026 in Baden-Württemberg hat früher als üblich begonnen. Nach mehreren schweren Unfällen in den letzten Wochen starten die Behörden nun eine gezielte Sicherheitskampagne, um die Risiken auf den Straßen zu verringern.
Im Mai wird das Land einen „Aktionsmonat Motorradsicherheit“ durchführen, um auf die wachsenden Bedenken zu reagieren. Zwar ging die Gesamtzahl der Motorradunfälle im vergangenen Jahr leicht zurück, doch die Zahl der tödlichen Crashs stieg an. Wie die Behörden betonen, sind über 60 Prozent der tödlichen Vorfälle selbstverschuldet – oft durch überhöhte Geschwindigkeit.
Fahrer werden aufgefordert, vorsichtig in die Saison zu starten: mit umsichtigen ersten Ausfahrten und angepassten Geschwindigkeiten. Zudem raten die Experten zu gründlichen technischen Kontrollen nach der Winterpause, um sicherzustellen, dass die Maschinen verkehrssicher sind.
Die Kampagne umfasst Informationsstände und Kooperationen mit Verkehrssicherheitsorganisationen. Rund 1.200 Polizeibeamte werden an Kontrollaktionen teilnehmen, um die Einhaltung der Regeln zu überwachen und ein sicheres Fahrverhalten zu fördern. Ziel der Initiative ist es, vermeidbare Unfälle zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Durch strengere Kontrollen und Aufklärungskampagnen hoffen die Verantwortlichen, dass die Unfallzahlen im Laufe der Saison sinken. Die Fahrer werden dazu aufgerufen, die Richtlinien zu beachten und auf ihren Touren stets Vorsicht walten zu lassen.






