26 April 2026, 12:01

Bayerns Frauen halten Barcelona mit 1:1 in Schach – doch zwei Rote Karten trüben den Erfolg

Zwei Frauen in Sportbekleidung spielen AFL-Fußball auf einem Feld, eine hält den Ball, mit Zuschauern und Eventwerbung im Hintergrund.

Bayerns Frauen halten Barcelona mit 1:1 in Schach – doch zwei Rote Karten trüben den Erfolg

Bayern Münchens Frauenmannschaft erkämpft ein hart umkämpftes 1:1 gegen Barcelona im Champions-League-Halbfinal-Rückspiel

Vor einer Rekordkulisse von 31.000 Zuschauern endete die Partie mit zwei Platzverweisen – einer für Verteidigerin Franziska Kett und einer für Trainer José Barcala.

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Die Münchnerinnen begannen das Spiel unter Druck, nachdem sie im Hinspiel mit 1:7 deutlich unterlegen waren. Diesmal setzten sie auf eine defensive Taktik, blieben aber bei Kontern gefährlich. Ihre Beharrlichkeit zahlte sich aus, als Franziska Kett in der 69. Minute nach einer gut vorbereiteten Aktion mit Pernille Harder den Ausgleich erzielte.

Doch die Partie nahm eine dramatische Wende, als Kett in der 79. Minute des Feldes verwiesen wurde, weil sie Barcelonas Salma Paralluelo an den Haaren gezogen hatte. Die Frustration bei Bayern wuchs weiter, als auch Trainer José Barcala nach Protesten gegen die Schiedsrichterentscheidung die Rote Karte sah. Die Platzverweise bedeuten, dass das Team im Rückspiel auf eine wichtige Verteidigerin und den Chefcoach verzichten muss.

Bianca Rech, die sportliche Leiterin der Bayern-Frauen, kritisierte später Ketts Rote Karte und forderte eine erneute Prüfung des Vorfalls. Der Zwischenfall erinnerte an den umstrittenen Platzverweis von Kathrin Hendrich bei der EM 2025 für ein ähnliches Vergehen. Trotz der Rückschläge blieb Mittelfeldspielerin Giulia Gwinn optimistisch und betonte, sie glaube weiterhin an Bayerns Chance auf das Finale.

Das Unentschieden markiert eine deutliche Steigerung nach dem Debakel im Hinspiel, doch die Roten Karten erschweren den Weg nach vorn. Ohne Kett und Barcala muss sich die Mannschaft nun neu formieren. Die Rekordbesucherzahl von 31.000 Fans unterstrich zudem die wachsende Begeisterung für die Frauenmannschaft.

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