Berlin führt Mietspiegel ein: Mehr Transparenz für 1,8 Millionen Mietverträge ab Juli
Greta SchulzBerlin führt Mietspiegel ein: Mehr Transparenz für 1,8 Millionen Mietverträge ab Juli
Berlins rot-schwarze Koalition plant Mietspiegel vor der Sommerpause
Die Einführung eines Mietspiegels ist Teil des Wohnsicherheitsgesetzes, das am 2. Juli verabschiedet werden soll. Damit will die Regierung mehr Transparenz auf dem Berliner Mietmarkt schaffen.
Der Mietspiegel wird 1,8 Millionen Mietverträge in der Hauptstadt erfassen und zentrale Daten zu Wohnungen dokumentieren – darunter Adresse, Wohnfläche, Zimmerzahl und Kaltmiete.
Das System soll prüfen, ob Mieten die gesetzlichen Grenzen überschreiten. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten geahndet, in schweren Fällen sogar als Straftaten. Die Koalition erhofft sich dadurch weniger überhöhte Mieten und weniger langwierige Rechtsstreit für Mieter:innen.
Von der Neuregelung könnten viele profitieren, ohne selbst aktiv werden zu müssen: Vermieter:innen müssten ihre Forderungen überprüfen – möglicherweise mit Mietsenkungen für Hunderttausende Haushalte.
Der Mietspiegel ist das Kernstück des neuen Wohnsicherheitsgesetzes, das für mehr Klarheit und Fairness auf dem Berliner Mietmarkt sorgen soll. Das Gesetz tritt nach der Verabschiedung am 2. Juli in Kraft.






