13 June 2026, 12:00

Bildungsminister einig: Neue Regeln für soziale Medien an Schulen

Minister für kritischere Nutzung von Social Media

Bildungsminister einig: Neue Regeln für soziale Medien an Schulen

Bildungsminister der Länder einig: Gemeinsamer Umgang mit sozialen Medien in Schulen

Die Bildungsminister der Länder haben sich auf einen gemeinsamen Ansatz verständigt, um den Umgang mit sozialen Medien an Schulen zu regeln. Die Entscheidung fiel während einer Sitzung der Kultusministerkonferenz (KMK). In einer neuen Erklärung werden gemeinsame Ziele und Maßnahmen festgelegt, um die Rolle digitaler Plattformen im Bildungsbereich zu steuern.

Die Strategie basiert auf drei zentralen Säulen: Sensibilisierung, Kompetenzvermittlung und der Schutz junger Menschen vor Risiken. Trotz unterschiedlicher Auffassungen zu einer möglichen Altersgrenze für soziale Medien unterstützen die Minister diesen Ansatz weitgehend. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen einen reflektierten, kritischen und sicheren Umgang mit sozialen Medien zu ermöglichen.

Bestehende Programme wie Kompetent im Netz sollen weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig betonten die Minister, dass Eltern eine aktive Rolle dabei spielen müssen, ihre Kinder auf die digitale Welt vorzubereiten. Einige forderten, dass Schulen die Medienkompetenz noch stärker in den Fokus rücken sollten.

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Eine Expertenkommission arbeitet derzeit an konkreten Empfehlungen zu Altersgrenzen für soziale Medien. Diese Vorschläge werden am 24. Juni vorgestellt. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Förderung digitaler Resilienz und die Verringerung der Risiken durch übermäßigen Konsum sozialer Medien.

Die Einigung der KMK markiert einen abgestimmten Vorstoß, um die Medienkompetenz an deutschen Schulen zu stärken. Die Drei-Säulen-Strategie wird künftige Maßnahmen leiten, um Schülerinnen und Schüler im Umgang mit sozialen Medien zu unterstützen. Konkrete Schritte, darunter mögliche Altersbeschränkungen, folgen nach Vorlage des Berichts der Expertenkommission.

Quelle