19 April 2026, 02:02

Blizzard löscht Gilden-Rekord nach Boss-Sieg mit schwacher Ausrüstung in WoW

Ein tiefblauer Schild mit einem hellgelben Schwert in der Mitte, umrandet von weißer Schrift, die den Text 'Verteidige Angriffe ausnutzen' trägt.

Blizzard löscht Gilden-Rekord nach Boss-Sieg mit schwacher Ausrüstung in WoW

Eine europäische Gilde in World of Warcraft hat für Aufsehen gesorgt, indem sie einen Boss im mythischen Schwierigkeitsgrad besiegte – und das mit schwacher Ausrüstung. Die Gruppe, die bereits für frühere Regelverstöße bekannt ist, hat erneut die Grenzen ausgereizt – mit der Folge, dass Blizzard nun eingreift.

Die Gilde RAoV QA Strikes Back räumte den Raid Aberrus, der Schattenhafen im mythischen Modus ab, dabei trugen ihre Mitglieder ausschließlich grüne und blaue Gegenstände. Normalerweise wäre eine solche Ausrüstung bei Weitem nicht stark genug, um den Boss zu besiegen. Ihren Charakteren fehlte schlicht die nötige Kampfkraft, um unter regulären Bedingungen zu bestehen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Gilde für Ärger sorgt. Schon in früheren Add-ons sicherte sie sich einen Welterst-Sieg, indem sie Makro-Befehle ausnutzte und sich quasi als inoffizielle Spielleiter gerierte. Ihre Geschichte der Ausnutzung von Spielmechanik-Lücken macht sie seit Langem zu einem Dauerproblem für Blizzard.

Als Reaktion strich der Entwickler ihren jüngsten Erfolg und entfernte die Gilde aus der Ruhmeshalle. Um ähnliche Tricks künftig zu verhindern, erhöhte Blizzard zudem die Fähigkeiten der Bosse um bis zu 260 %, was zukünftige Raids deutlich schwerer manipulierbar macht.

Der Vorfall hat Blizzard zu verschärften Maßnahmen veranlasst: Die errungene Leistung wurde annulliert, und künftige Raids erfordern nun legitime Strategien. Die Änderungen sollen die Schlupflöcher schließen, die solche Taktiken überhaupt erst ermöglichten.

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