09 June 2026, 14:02

BMW setzt auf Profit statt auf Massenabsatz – 40 neue Modelle bis 2018

BMW erhöht Preise im Jahr 2017

BMW setzt auf Profit statt auf Massenabsatz – 40 neue Modelle bis 2018

BMW treibt seine Pläne voran, bis Ende 2018 insgesamt 40 neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen will damit seine Position als führender Premium-Automobilhersteller festigen – doch die Gewinnmargen bleiben wichtiger als das reine Absatzvolumen.

2016 erzielte BMW eine operative Marge im Automobilbereich von 8,9 Prozent und blieb damit innerhalb seiner Zielspanne von 8 bis 10 Prozent. Dennoch überflügelte der Konkurrent Mercedes-Benz die Marke im Luxussegment nicht nur beim Absatz, sondern auch bei der Gewinnmarge.

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Die von Vorstandschef Harald Krüger vorgestellte Strategie „Number One“ zielt nicht allein auf steigende Verkaufszahlen ab. Stattdessen stehen Profitabilität und stabile Preise im Vordergrund. Diese Linie unterstrich auch Finanzvorstand Nicolas Peter, der betonte, dass die Sicherung der Margen entscheidender sei als eine bloße Steigerung der Produktionszahlen.

Um 2016 Käufer zu gewinnen, hatte BMW in einigen Märkten aggressive Preissenkungen vorgenommen. Für 2017 plant der Autobauer jedoch, die Preise für seine Premium-Fahrzeuge – insbesondere in den USA – anzuheben. Dieser Kurswechsel spiegelt den Fokus auf Modelle mit hohen Margen wider, statt auf reines Volumenwachstum zu setzen.

BMWs Strategie setzt klar auf Rentabilität statt auf reines Absatzwachstum. Mit 40 neuen oder überarbeiteten Modellen bis Ende 2018 balanciert die Marke Expansion und finanzielle Disziplin. Die geplante Preiserhöhung in Schlüsselmärkten unterstreicht den erneuerten Anspruch, die Premium-Positionierung konsequent auszubauen.

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