Bundespolizei stoppt Remigrations-Aktivisten Märkl vor Flug nach Porto
Die deutsche Bundespolizei hat am Dienstag den Remigrations-Aktivisten Maximilian Märkl am Flughafen München angehalten. Er wollte einen Flug zum Remigration-Gipfel 2026 in Porto, Portugal, antreten. Die Behörden verhängten ein vorläufiges Ausreiseverbot, das ihm bis Mitternacht Donnerstag die Ausreise aus Deutschland untersagt.
Das Verbot wurde vom Bundespolizeipräsidium – nicht von einem Gericht – verfügt. Als Begründung führten die Beamten an, Märkls Teilnahme könnte „den Ruf der Bundesrepublik Deutschland schädigen“. Die Polizei hatte zuvor die Propaganda für Remigration als „problematisch“ eingestuft.
Es ist nicht das erste Mal, dass Aktivisten mit Reisebeschränkungen konfrontiert werden. Bereits im vergangenen Jahr waren acht Personen daran gehindert worden, zum Gipfel 2025 nach Mailand zu reisen. Märkl, der als Sprecher der Identitären Bewegung Deutschland (IBD) fungiert, war diesmal gezielt betroffen.
Der Remigration-Gipfel 2026 soll am 30. Mai in Porto stattfinden. Als Reaktion auf das Ausreiseverbot reichte der AfD-Politiker Franz Schmid eine offizielle Kleine Anfrage zur Rechtmäßigkeit der Maßnahme ein.
Märkl muss bis zum Ablauf des Verbots um Mitternacht am 30. Mai in Deutschland bleiben. Der Vorfall wirft Fragen zur Legalität solcher Beschränkungen auf. Unterdessen wird der Gipfel in Porto wie geplant – allerdings ohne seine Teilnahme – stattfinden.






