15 April 2026, 02:01

Cyberkriminalität kostet deutsche Unternehmen 267 Milliarden Euro pro Jahr

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Cyberkriminalität kostet deutsche Unternehmen 267 Milliarden Euro pro Jahr

Deutsche Unternehmen sehen sich mit steigenden Kosten durch Cyberbedrohungen konfrontiert – die jährlichen Verluste belaufen sich mittlerweile auf 267 Milliarden Euro. Die Schäden entstehen durch Sabotage, Spionage und Datendiebstahl und zwingen die Firmen, stärker in Schutzmaßnahmen zu investieren. Als Reaktion steigen die Ausgaben für Cybersicherheit 2024 deutlich an.

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Die finanzielle Belastung durch Cyberkriminalität für deutsche Unternehmen hat mit 267 Milliarden Euro pro Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Davon entfallen rund 179 Milliarden Euro direkt auf Cyberangriffe. Die wachsenden Gefahren veranlassen die Unternehmen, ihre Abwehrkräfte auszubauen.

Die Gesamtausgaben für Cybersicherheit in Deutschland werden in diesem Jahr die Marke von zehn Milliarden Euro überschreiten. Ein beträchtlicher Teil – 5,8 Milliarden Euro – fließt in Sicherheitssoftware, was einem Anstieg von 17,3 Prozent entspricht. Auch die Investitionen in damit verbundene Dienstleistungen steigen um 11,4 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro.

Deutlich moderater wachsen die Ausgaben für Hardware: Hier gibt es ein Plus von 5,2 Prozent auf 970 Millionen Euro. Die Expansion des deutschen Marktes übertrifft dabei den globalen Trend, wo die Ausgaben um 12,1 Prozent auf 222,6 Milliarden Euro steigen.

Deutsche Unternehmen stellen Rekordsummen für Cybersicherheit bereit, wobei Software und Dienstleistungen die größten Zuwächse verzeichnen. Der Ausgabenanstieg spiegelt die wachsenden finanziellen Risiken wider, die von digitalen Bedrohungen ausgehen. Analysten erwarten ein weiteres Wachstum, da Unternehmen den Schutz vor sich weiterentwickelnden Cyberrisiken priorisieren.

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