Dracula als Ballett: Eine düstere Neuinterpretation begeistert Edinburgh
Eine kühne neue Ballettproduktion von Dracula kommt ins Festival Theatre Edinburgh
Die Inszenierung verbindet klassischen und zeitgenössischen Tanz mit Musik von Bach, Rachmaninow und Tschaikowsky sowie einer eigens komponierten Partitur. Aufgrund der großen Nachfrage wurden bereits Zusatzvorstellungen angesetzt.
Choreograf Joel Burke hat eine Version von Dracula geschaffen, die gotische Romantik, Tragödie und spektakuläre Bühneneffekte vereint. Das Ballett präsentiert eine Musikcollage aus Werken von Johann Sebastian Bach, Sergei Rachmaninow und Pjotr Tschaikowsky, ergänzt durch neue Kompositionen von Jason Fernandez.
Der Solotänzer Bakhtiyar Adamzhan vom Astana Opera übernimmt die Titelrolle. Seine Darstellung zeigt Dracula nicht als klassischen Schurken, sondern als eine von Verlust geprägte tragische Figur – eine Interpretation, die bereits bei Aufführungen in London Aufsehen erregt hat.
Die Vorstellungen im Festival Theatre Edinburgh finden vom 12. bis 14. Juni statt und sind Teil einer internationalen Spielzeit für Adamzhan, der weiterhin auf großen Bühnen weltweit auftritt. Die Rolle zählt zu seinen anspruchsvollsten dramatischen Herausforderungen bisher.
Das Festival Theatre, eine der renommiertesten Spielstätten Schottlands, wird die Produktion beherbergen. Aufgrund der hohen Ticketnachfrage wurden zusätzliche Termine eingeplant. Mit ihrer Mischung aus Musik, Choreografie und Drama verspricht die Inszenierung dem Publikum eine frische Perspektive auf den klassischen Stoff.






