25 March 2026, 18:01

DSV setzt vollelektrischen Lkw für nächtliche Brenner-Transporte ein

Güterzug fährt auf Schienen neben einem grünen Feld mit Strommasten, Kabeln, Bäumen, Gebäuden, Fahrzeugen und einem bewölkten Himmel.

DSV setzt vollelektrischen Lkw für nächtliche Brenner-Transporte ein

DSV startet vollelektrischen Lkw für Nachtfrachten über den Brennerpass

Der Logistikkonzern DSV hat einen vollelektrischen Lkw für den nächtlichen Gütertransport über den Brennerpass in Betrieb genommen. Das Fahrzeug verkehrt ab dem Unternehmensstandort in Neufahrn bei München und bedient eine der wichtigsten Handelsrouten zwischen Deutschland und Italien. Laut Unternehmensangaben soll der Schritt die Zuverlässigkeit steigern und gleichzeitig Emissionen sowie Lärmbelastung reduzieren.

Der E-Lkw absolvierte ab September 2025 Probefahrten in die Südtiroler Region über den Brenner und ist seitdem in den regulären Nachtbetrieb übergegangen, um den durchgehenden Warenfluss zu gewährleisten. Eine Sondergenehmigung ermöglicht es elektrischen Lkw, die Inntalautobahn A12 in Tirol auch nachts ohne Einschränkungen zu befahren.

Mit einer Reichweite von 500 Kilometern bewältigt das Fahrzeug die 490 Kilometer lange Hin- und Rückstrecke ohne Zwischenladung. Die Nutzlast beträgt etwa 22 Tonnen bei einer Dauerleistung von 400 kW. Am Standort Neufahrn steht eine Hochleistungs-Ladestation bereit, die von einer 835-kWp-Dachsolaranlage und einem Batteriespeicher mit über 800 kWh Kapazität versorgt wird.

Ralf Többe, Senior Vice President Road DACH bei DSV, betonte, die Investition festige die Handelsverbindung zwischen Deutschland und Italien langfristig. Zudem verringere der E-Lkw nächtliche Lärmemissionen für Anwohner und Tierwelt. Der Einsatz ist Teil umfassender Bestrebungen, den grenzüberschreitenden Fernverkehr zu dekabonisieren.

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Der elektrische Lkw verkehrt mittlerweile täglich und ersetzt dieselbetriebene Fahrzeuge auf einer der meistbefahrenen Alpenrouten Europas. Damit unterstützt er die Nachhaltigkeitsstrategie von DSV, ohne die Transportkapazitäten zu beeinträchtigen. Das Unternehmen prüft weiterhin die frühe Einführung elektrischer Flotten für künftige Expansionsvorhaben.

Quelle