25 May 2026, 02:02

Elterngeld-Kürzung: Warum Familienministerin Prien mit 350 Millionen Euro sparen will

Former Family Minister Giffey Warns Against Cuts to Parental Allowance

Elterngeld-Kürzung: Warum Familienministerin Prien mit 350 Millionen Euro sparen will

Die Debatte über mögliche Kürzungen beim Elterngeld in Deutschland hat sich in den letzten Tagen zugespitzt. Medienberichten zufolge erwägt Familienministerin Karin Prien (CDU), die Mittel um rund 350 Millionen Euro zu reduzieren. Kritik kommt von ehemaligen Ministern und Familienverbänden, die sich gegen die geplanten Änderungen aussprechen.

Auslöser der Diskussion waren Gerüchte über Sparpläne im Familienministerium. Prien prüft demnach, die Leistungen beim Elterngeld zu kürzen, um die Haushaltsziele zu erreichen. Bisher hatte sie betont, dass diese Zahlungen Eltern helfen, Beruf und Familie zu vereinbaren und berufliche Auszeiten zu verkürzen.

Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD), heute Wirtschaftssenatorin in Berlin, warnte vor solchen Kürzungen. Sie unterstrich, dass das Elterngeld sowohl Familien entlaste als auch dem Arbeitsmarkt nutze. Giffey forderte zudem Reformen, um eine gleichmäßigere Aufteilung der Elternzeit zwischen Müttern und Vätern zu fördern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Widerstand gegen die möglichen Kürzungen wächst. Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zukunftsforums Familie, nannte die Debatte ein „verheerendes Signal“ für Familien. Auch Wolfgang Kubicki, designierter FDP-Vorsitzender, übt Kritik. Giffey ergänzte, dass geringere Leistungen die ohnehin niedrige Geburtenrate in Deutschland weiter verschärfen könnten.

Die geplante Kürzung des Elterngelds um 350 Millionen Euro bleibt umstritten. Gegner argumentieren, dass sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschweren und demografische Probleme vertiefen könnte. Eine endgültige Entscheidung der Regierung steht noch aus.

Quelle