Falschgeld auf dem Oktoberfest: Mann mit 10.000 Euro Blüten festgenommen
Finn KleinFalschgeld auf dem Oktoberfest: Mann mit 10.000 Euro Blüten festgenommen
Festnahme auf dem Münchner Oktoberfest: Mann zahlt mit gefälschter 50-Euro-Note
Ein Mann ist auf dem Münchner Oktoberfest festgenommen worden, nachdem er ein Bier mit einer falschen 50-Euro-Note bezahlt hatte. Bei einer Durchsuchung seines Hotelzimmers entdeckte die Polizei Tausende weitere gefälschte Banknoten. Nun drohen ihm Anklagen wegen gewerbsmäßiger Geldfälschung und des Inverkehrbringens von Falschgeld.
Der Vorfall ereignete sich im Armbrustschützenzelt, wo der Mann einen Liter Bier bestellte. Als er mit einem 50-Euro-Schein bezahlte, wurde eine Kellnerin misstrauisch. Bei genauerem Hinsehen stellte sie fest, dass es sich um eine Blüte – eine Falschmünze – handelte.
Die Polizei brachte den Verdächtigen zur Vernehmung in die Wiesnwache. Eine anschließende Durchsuchung seines Hotelzimmers förderte einen Vorrat an gefälschten Banknoten im Gesamtwert von etwa 10.000 Euro zutage. Die Behörden überstellten ihn daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim, wo er sich derzeit in Untersuchungshaft befindet.
Nach deutschem Recht kann die Herstellung von Falschgeld mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft werden. Das Inverkehrbringen gefälschter Banknoten ist mit einer Höchststrafe von fünf Jahren belegt. Allein im Jahr 2023 registrierte die bayerische Polizei 1.247 Fälle von Falschgelddelikten in der Region, darunter auch in München.
Der Beschuldigte erwartet nun seinen Prozess wegen schwerer Vorwürfe. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lange Haftstrafe. Die Ermittler prüfen weiterhin, woher das Falschgeld stammt und ob weitere Personen beteiligt waren.






