26 March 2026, 06:01

FC Bayern München setzt auf Bildung und Dialog im Kampf gegen Rassismus

Ein blau-goldenes Buch mit dem Wort "Bayern" auf seinem kunstvoll gestalteten Einband.

FC Bayern München setzt auf Bildung und Dialog im Kampf gegen Rassismus

FC Bayern München intensiviert Kampf gegen Rassismus mit langfristigen Initiativen

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Der FC Bayern München geht mit einer Reihe nachhaltiger Maßnahmen gegen Rassismus vor – weit über symbolische Gesten hinaus. Im Mittelpunkt stehen Bildung, Dialog und ganzjährige Aktionen. Angesichts jüngster Vorfälle haben sich auch die Verantwortlichen des Vereins deutlich gegen Diskriminierung im Fußball positioniert.

Jährlich veranstaltet der FC Bayern gemeinsam mit der Israelitischen Kultusgemeinde ein Wochenende des Gedenkens. Zudem lädt der Klub den Holocaust-Überlebenden Abba Naor ein, um seine Geschichte jungen Spielern und Mitarbeitenden zu erzählen. Diese Begegnungen sollen Aufklärung fördern und das Verständnis der nächsten Generation stärken.

Die Kampagne Rot gegen Rassismus ist Teil eines umfassenden Engagements gegen Diskriminierung. Anders als kurzfristige Aufklärungskampagnen setzt Bayern auf kontinuierliche Arbeit – etwa durch die Teilnahme an den Internationalen Wochen gegen Rassismus (16. bis 29. März). Präsident Herbert Hainer betont immer wieder, wie wichtig offener Dialog ist, um Rassismus wirksam zu bekämpfen.

Erst kürzlich unterstützte Hainer öffentlich die Haltung von Vincent Kompany nach den angeblichen rassistischen Angriffen auf Vinícius Júnior. Diese Solidarität unterstreicht Bayerns Bereitschaft, solche Vorfälle klar zu benennen. Während andere deutsche Vereine wie die Ultras Nürnberg für die Würdigung jüdischer Fußballpersönlichkeiten bekannt sind, konzentriert sich Bayern auf Bildungsprojekte und langfristiges Engagement.

Der Ansatz des FC Bayern vereint Gedenkveranstaltungen, Zeitzeugengespräche und öffentliche Stellungnahmen gegen Rassismus. Die Aktivitäten des Vereins beschränken sich nicht auf Aktionswochen, sondern unterstreichen das Versprechen, nachhaltigen Wandel voranzutreiben. Die Führungsetage setzt weiterhin auf Dialog als zentrales Mittel im Kampf gegen Diskriminierung.

Quelle