24 April 2026, 16:02

FIFA-Ticketpreise für WM 2026: Politiker fordern drastische Senkung der exorbitanten Kosten

Großes Stadion voller Zuschauer bei einem Fußballspiel mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

FIFA-Ticketpreise für WM 2026: Politiker fordern drastische Senkung der exorbitanten Kosten

Die Kritik an den Ticketpreisen der FIFA für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft wird immer lauter. Politiker in Deutschland bezeichnen die Kosten als überzogen und warnen, dass das Turnier droht, zu einer Veranstaltung nur für Superreiche zu werden. Nun haben sich zwei prominente Stimmen gegen die hohen Preise ausgesprochen.

Aydan Özoğuz, Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestags, hat die Preispolitik der FIFA scharf verurteilt. Sie argumentiert, dass die aktuellen Kosten die Weltmeisterschaft für die meisten Fans unerschwinglich machen. Statt eines globalen Festes drohe das Turnier nun zu einem exklusiven Treffen einer privilegierten Minderheit zu werden, so Özoğuz.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Politikerin forderte die FIFA auf, die Ticketpreise umgehend zu senken. Zudem kritisierte sie das Fehlen bezahlbarer Optionen, das vielen Anhängern die Teilnahme unmöglich mache.

Auch Stephan Mayer, sportpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, schloss sich der Kritik an. Er bezeichnete die Preise im Millionenbereich als nicht zu rechtfertigen. Mayer rief den Deutschen Fußball-Bund (DFB) dazu auf, sich stärker für einen fairen Zugang zu den Spielen einzusetzen.

Die Debatte erhielt weiteren Aufwind, nachdem auf der FIFA-Weiterverkaufsplattform vier Tickets für das WM-Finale angeboten wurden – jedes für knapp zwei Millionen Euro.

Der Gegenwind aus der deutschen Politik setzt die FIFA unter Druck, ihr Preismodell zu überdenken. Angesichts der knappen Verfügbarkeit erschwinglicher Tickets dürfte die Diskussion über die Zugänglichkeit des Turniers anhalten. Der DFB könnte nun aufgefordert werden, in der Sache eine klarere Position zu beziehen.

Quelle