15 April 2026, 00:07

FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen Schweigeverpflichtung

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Rape Ain't Right: Sexual Assault is a Serious Issue" auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schwarzen Rand.

FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen Schweigeverpflichtung

FKA Twigs hat einen neuen Rechtsstreit gegen ihren Ex-Partner Shia LaBeouf eingeleitet. Die Sängerin reichte diese Woche eine Klage ein, in der sie ihm vorwirft, eine rechtswidrige Vertraulichkeitsvereinbarung genutzt zu haben, um sie zum Schweigen zu bringen. Der Fall ist der vorläufige Höhepunkt jahrelanger juristischer Auseinandersetzungen wegen Misshandlungsvorwürfen während ihrer früheren Beziehung.

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Twigs verklagte LaBeouf erstmals 2020 und beschuldigte ihn "unerbittlicher Gewalt" während ihrer gemeinsamen Zeit. Dieser Rechtsstreit wurde 2025 außergerichtlich beigelegt, doch die Vereinbarung enthielt Berichten zufolge eine Vertraulichkeitsklausel, die ihr verbot, über ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt zu sprechen.

Im Dezember 2025 leitete LaBeouf ein Schiedsverfahren gegen Twigs ein, nachdem sie dem Hollywood Reporter gegenüber geäußert hatte, sie fühle sich nach der Beziehung nicht "sicher". In ihrer neuen Klage argumentiert sie, dass die Vertraulichkeitsvereinbarung gegen den STAND Act verstößt – ein Gesetz, das Abkommen verbietet, die Opfer sexueller Übergriffe am öffentlichen Sprechen hindern.

Laut Klageschrift nutzte LaBeouf die außergerichtliche Einigung, um einen öffentlichen Prozess und mögliche finanzielle Strafen zu umgehen. Twigs fordert diesmal kein Geld, sondern will "ein Unrecht wiedergutmachen" und anderen Betroffenen Mut machen. Sie behauptet, die Vertraulichkeitsvereinbarung sei Teil eines "Versuchs, sie zum Schweigen zu bringen" und ihre Geschichte zu unterdrücken.

LaBeouf räumte 2023 ein, dass viele der Misshandlungsvorwürfe gegen ihn zutreffen. Er entschuldigte sich öffentlich bei denen, die er verletzt hatte – darunter auch bei Twigs.

Die Klage stellt die Rechtmäßigkeit der Vertraulichkeitsvereinbarung und deren Auswirkungen auf Twigs' Rede- und Meinungsfreiheit infrage. Sollte sie erfolgreich sein, könnte der Fall einen Präzedenzfall für die Regelung von Vergleichszahlungen in Misshandlungsfällen schaffen. Twigs hat deutlich gemacht, dass es ihr um Verantwortung geht – nicht um finanzielle Entschädigung.

Quelle