Fränkisches Derby endet friedlich trotz einzelner Festnahmen nach Fan-Ausschreitungen
Finn KleinFränkisches Derby endet friedlich trotz einzelner Festnahmen nach Fan-Ausschreitungen
Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden. Die Polizei hielt die Lage fest im Griff, als Tausende Fans das Spiel im ausverkauften Ronhof-Stadion in Fürth verfolgten, das mit über 16.000 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Die Behörden setzten einen strengen Sicherheitsplan um, um die rivalisierenden Fangruppen voneinander zu trennen. Rund 3.500 Nürnberger Anhänger reisten zum Spiel an, wobei etwa 1.000 unter Polizeibegleitung direkt in den Gästeblock gebracht wurden. Die klare Trennung der beiden Lager verhinderte größere Ausschreitungen im Verlauf des Tages.
Trotz der Vorsichtsmaßnahmen kam es in der Nähe des Stadions zu einer Auseinandersetzung zwischen acht Personen aus den verfeindeten Lagern. Alle Beteiligten wurden vorläufig festgenommen. Drei weitere Fans wurden wegen des Verdachts auf Beleidigung von Beamten und Körperverletzung an Polizisten in der Nähe einer Stadionabsperrung in Gewahrsam genommen.
Der Leiter des Fürther Polizeireviers bezeichnete die Gesamtlage im Nachhinein als friedlich. Hunderte Einsatzkräfte patrouillierten im Umfeld und sorgten dafür, dass der Spieltag weitgehend ohne schwere Zwischenfälle verlief.
Das Derby endete ohne flächendeckende Krawalle, auch wenn es zu einigen Festnahmen kam. Die polizeilichen Maßnahmen verhinderten wirksam größere Konflikte zwischen den Fangruppen. Beide Vereine bereiten sich nun auf ihre nächsten Spiele vor, nachdem die hochgesicherte Begegnung ohne größere Vorfälle über die Bühne gegangen ist.






