30 April 2026, 08:01

Fürth setzt auf Stabilität: SPD und CSU verlängern ihre Stadtrats-Kooperation

Alte detaillierte Karte von Strand, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und anderen Merkmalen.

Fürth setzt auf Stabilität: SPD und CSU verlängern ihre Stadtrats-Kooperation

Fürther Stadtrat setzt Zusammenarbeit von SPD und CSU fort

Im nächsten Legislaturperiode wird der Fürther Stadtrat die Kooperation zwischen den Fraktionen von SPD und CSU fortsetzen. Beide Parteien haben eine Vereinbarung zur Verlängerung ihrer Partnerschaft finalisiert, um Stabilität und Fortschritt für die Stadt zu sichern. Zu ihren gemeinsamen Schwerpunkten zählen wirtschaftliches Wachstum, der Bau neuer Wohnungen und eine zurückhaltende Haushaltspolitik.

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Die beiden Fraktionen haben zentrale politische Leitlinien festgelegt, wobei finanzielle Spielräume als entscheidend für die städtische Entwicklung angesehen werden. Zudem planen sie konkrete Projekte, etwa die Neugestaltung des Hirschmann-Areals und die Umwandlung des Pegnitz-Viertels, das künftig eine zweite Uferpromenade erhalten soll.

Bürgermeister Thomas Jung bezeichnete die verlängerte Zusammenarbeit als "Garant für Stabilität in Fürth". Die Führungsstruktur bleibt unverändert: Markus Braun bleibt zweiter Bürgermeister und bleibt zuständig für Schulen, Bildung, Sport und Gesundheit. Dietmar Helm bleibt dritter Bürgermeister mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit.

Obwohl SPD und CSU künftig weiter zusammenarbeiten, ist gegenseitige Unterstützung nicht automatisch gegeben. Jede Partei wird ihre eigene politische Agenda verfolgen, doch bei wichtigen Entscheidungen wollen sie eng abstimmen. Ziel ist es, breite, fraktionsübergreifende Mehrheiten im Rat zu schaffen, um die positive Entwicklung der Stadt zu sichern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren.

Die Vereinbarung definiert klare Prioritäten, darunter Schuldenabbau, Stärkung der Wirtschaft und Wohnraumausbau. Beide Parteien werden sich nun auf die Umsetzung gemeinsamer Projekte konzentrieren, ohne dabei ihre jeweiligen politischen Ausrichtungen aufzugeben. Die Führungsstruktur der Stadt bleibt bestehen und gewährleistet so Kontinuität in der Verwaltung.

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