Großrazzia auf bayerischen Glasfaser-Baustellen deckt illegale Beschäftigung auf
Mila MüllerGroßrazzia auf bayerischen Glasfaser-Baustellen deckt illegale Beschäftigung auf
Zollbeamte in Bayern haben eine großangelegte Kontrollaktion auf Baustellen durchgeführt. Das Hauptzollamt Schweinfurt leitete die Überprüfungen in Unter- und Oberfranken. Mehr als 80 Beamte waren an der Razzia gegen illegale Beschäftigung und Verstöße gegen Mindestlohnvorschriften beteiligt.
Im Fokus der Aktion standen 16 Glasfaserkabel-Baustellen. Ein Team aus 89 Zollmitarbeitern befragte während der Kontrollen 109 Beschäftigte. Ziel war es, Schwarzarbeit, illegale Ausländerbeschäftigung und Verstöße gegen den Mindestlohn aufzudecken.
Bei den Überprüfungen wurden zahlreiche Unregelmäßigkeiten festgestellt. Inzwischen sind über 30 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Zudem wurde während der Aktion eine gesuchte Person festgenommen.
Zollbehörden überwachen regelmäßig den Bausektor, um Sozialsysteme und staatliche Einnahmen zu schützen. Weitere Schritte umfassen den Abgleich der Arbeitnehmerdaten mit den Lohnunterlagen der Unternehmen. Auch Geschäftsunterlagen und Finanzaufstellungen werden auf Unstimmigkeiten geprüft.
Das Zollamt Schweinfurt hat bisher noch keine vollständigen Details zu den Feststellungen veröffentlicht. Weitere Ermittlungen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Für nähere Informationen bleibt die Pressestelle des Hauptzollamts Schweinfurt die offizielle Anlaufstelle.






