10 April 2026, 14:06

Großrazzia gegen Sicherheitsfirma wegen mutmaßlichen Förderbetrugs in Millionenhöhe

Ein Mann in einem weißen Hemd und dunklen Hosen sitzt an einem Tisch mit gefalteten Händen, zeigt einen ernsten Gesichtsausdruck, mit der Beschriftung "Die Rasenbetrügereien" unten.

Großrazzia gegen Sicherheitsfirma wegen mutmaßlichen Förderbetrugs in Millionenhöhe

Zollfahnder haben mehrere Objekte durchsucht, die mit einem bundesweit tätigen Sicherheitsunternehmen in Verbindung stehen. Die Aktion unter Leitung der Staatsanwaltschaft Würzburg und des Hauptzollamts Schweinfurt richtet sich gegen den Verdacht auf Betrug mit staatlichen Fördermitteln für Ausbildungsmaßnahmen. Den Ermittlern zufolge soll das Unternehmen über Jahre hinweg Millionen an Subventionen zu Unrecht kassiert haben.

Erste Durchsuchungen konzentrierten sich auf Immobilien in Bayern und Nordrhein-Westfalen, insbesondere im Raum Würzburg und im Ruhrgebiet. Bei den Razzien beschlagnahmten die Beamten Geschäftsunterlagen, Laptops, Smartphones sowie elektronische Speichermedien.

Dem Unternehmen wird vorgeworfen, sowohl Kursgebühren als auch staatliche Fördergelder für Schulungen erhalten zu haben, ohne die dafür geltenden Auflagen zu erfüllen. Mitarbeiter seien demnach nicht im behaupteten Umfang für die geförderten Weiterbildungen freigestellt worden. Die Behörden schätzen den entstandenen finanziellen Schaden auf einen siebenstelligen Betrag.

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Die Auswertung des beschlagnahmten Materials wird in Zusammenarbeit mit digitalen Forensik-Experten und Zollbeamten erfolgen. Angesichts des Umfangs der Beweismittel und der Komplexität des Falls dürften die Ermittlungen mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Die Durchsuchungen markieren den Beginn einer detaillierten Untersuchung der Förderpraxis des Sicherheitsunternehmens. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, könnten die Verantwortlichen mit erheblichen rechtlichen Konsequenzen rechnen. Zu möglichen Anklagepunkten oder weiteren Schritten haben die Behörden bisher keine näheren Angaben gemacht.

Quelle