13 April 2026, 08:02

Grundschule in Frankfurt setzt zwölf Sicherheitskräfte wegen 7 Zentimetern ein

Schwarzes und weißes Foto einer Treppe mit einem linken Geländer, einer Wand im Hintergrund, einem Boden unten und einer Tür in der Mitte, die wie ein Safe aussieht.

Grundschule in Frankfurt setzt zwölf Sicherheitskräfte wegen 7 Zentimetern ein

Grundschule in Frankfurt setzt zwölf Sicherheitskräfte in Treppenhäusern ein – wegen eines zu niedrigen Geländers

An einer Frankfurter Grundschule sind wegen eines nicht normgerechten Handlaufs zwölf Sicherheitskräfte in den Treppenhäusern im Einsatz. Das Geländer der Frauenhofschule im Stadtteil Niederrad misst lediglich 103 Zentimeter statt der vorgeschriebenen 110 Zentimeter. Der Mangel war bei einer Routinekontrolle aufgefallen und hatte umgehend Maßnahmen zur Folge.

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Das Problem kam ans Licht, nachdem Prüfer feststellten, dass der Handlauf die in den Muster-Richtlinien für Schulbauten festgelegte Mindesthöhe von 110 Zentimetern nicht erreicht. Diese Vorgaben wurden zuletzt 2009 aktualisiert. Trotz der Abweichung betonte die kommissarische Schulleiterin Solmaz Heidlindemann, dass das Geländer seit 100 Jahren ohne bekannte Vorfälle in Gebrauch sei.

Zwölf Sicherheitskräfte überwachen nun zu verschiedenen Zeiten die Treppenhäuser, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Die Maßnahme schlägt mit rund 13.700 Euro brutto pro Woche zu Buche. Bis eine dauerhafte Lösung umgesetzt ist – voraussichtlich in zwei bis vier Wochen –, bleibt der Einsatz bestehen.

Während der anstehenden Osterferien sollen die Kosten auf 5.000 bis 6.000 Euro sinken. Um Ausgaben zu sparen, könnten einzelne Treppenaufgänge gesperrt werden, doch auf die Präsenz der Sicherheitskräfte wird nicht verzichtet.

Die Schule wird die Wachen so lange im Einsatz behalten, bis der Handlauf den Vorschriften entsprechend angepasst ist. An einer langfristigen Lösung wird bereits gearbeitet; die Fertigstellung wird in den kommenden Wochen erwartet. Bis dahin gelten an der Frauenhofschule weiterhin die vorübergehenden Sicherheitsvorkehrungen.

Quelle