Grüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Finn KleinGrüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, hat schärfere Maßnahmen gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland gefordert. Sein Appell kommt zu einer Zeit, in der jüdische Gemeinden seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober zunehmend um ihre Sicherheit fürchten.
In einer Stellungnahme gegen die Zunahme feindseliger Vorfälle bezeichnete von Notz die steigende Zahl von Angriffen auf Jüdinnen und Juden sowie das jüdische Leben als „inakzeptabel und abscheulich“. Er verurteilte Versuche, Hass mit Verweis auf die Politik der israelischen Regierung unter Benjamin Netanyahu zu rechtfertigen.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sich mittlerweile mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland unsicherer fühlen. Diese Entwicklung folgt auf Monate erhöhter Spannungen nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober.
Von Notz betonte, dass die deutsche Gesellschaft den Antisemitismus mit Entschlossenheit bekämpfen müsse. Er forderte, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um jüdische Bürgerinnen und Bürger zu schützen und ihre Sicherheit zu gewährleisten.
Der Vorstoß der Grünen spiegelt die weitverbreitete Sorge über die eskalierenden Bedrohungen wider, denen Jüdinnen und Juden in Deutschland ausgesetzt sind. Behörden und Gemeinden stehen nun unter Druck, wirksamer auf das wachsende Problem des Antisemitismus zu reagieren.






