Hasskriminalität in Deutschland erreicht 2025 alarmierenden Höchststand – BKA warnt vor Radikalisierung
Mila MüllerHasskriminalität in Deutschland erreicht 2025 alarmierenden Höchststand – BKA warnt vor Radikalisierung
2025 verzeichnete Deutschland einen drastischen Anstieg politisch motivierter Straftaten. Das Bundeskriminalamt (BKA) registrierte 22.159 Hassdelikte, wobei besonders fremdenfeindliche, anti-LSBTIQ+ und frauenfeindliche Gewalt deutlich zunahmen. Behörden führen den Anstieg maßgeblich auf Online-Radikalisierung zurück.
Mit 53 % aller politisch motivierten Straftaten dominierte rechtsextreme Gewalt die Statistik. Allein in Bayern erreichte die Zahl rechtsextremer Vorfälle mit 1.598 einen Rekordwert. Der Freistaat verzeichnete insgesamt 85.837 politisch motivierte Straftaten – ein Anstieg um 2 % im Vergleich zum Vorjahr.
Auch die linksextreme Gewalt nahm zu: 1.087 Vorfälle bedeuteten einen Anstieg um 42,65 %. Anti-LSBTIQ+-Hasskriminalität stieg um 12 %, frauenfeindliche Gewalt sogar um 46,7 %. BKA-Präsident Holger Münch machte für die Zunahme der Hassdelikte vor allem Online-Propaganda und Radikalisierung verantwortlich.
Bayerns CSU-Innenminister Alexander Dobrindt warnte wiederholt vor der Gefahr von links. Die linke Szene sei „deutlich in Bewegung“ und eskalierte die Gewalt. Als Reaktion kündigte Dobrindt an, die Bekämpfung des Linksextremismus zu verschärfen und härtere Strafen für Widerstand gegen die Polizei durchzusetzen.
Die Zahlen zeigen einen besorgniserregenden Trend in mehreren Kategorien von Hass- und Extremismusgewalt. Die Behörden bereiten nun strengere Maßnahmen vor, um die wachsende Unruhe einzudämmen. Die Daten unterstreichen das Ausmaß der Herausforderung, vor der Polizei und Politik stehen.






