Infineon streicht Hunderte Jobs in Regensburg – doch der Standort bleibt wichtig
Ida LangInfineon streicht Hunderte Jobs in Regensburg – doch der Standort bleibt wichtig
Infineon hat Pläne bekannt gegeben, im Rahmen eines umfassenden Sparprogramms Hunderte von Arbeitsplätzen in Regensburg abzubauen. Der Schritt folgt auf enttäuschende Finanzzahlen und eine nach unten korrigierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Besonders betroffen sind Mitarbeiter in der Produktion.
Das Unternehmen beschäftigt in Regensburg derzeit rund 3.100 Menschen; die Stadt bleibt jedoch ein zentraler Innovationsstandort. Dennoch wird eine "mittlere dreistellige Zahl" an Stellen gestrichen. Die erste Welle der Entlassungen ist auf eine schwächere als erwartete wirtschaftliche Performance und eine verschlechterte Unternehmensprognose zurückzuführen.
Statt betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen, setzt das Unternehmen bei der Umstrukturierung auf natürliche Fluktuation, Vorruhestandsregelungen und freiwillige Aufhebungsverträge. Damit soll die notwendige Personalreduzierung mit möglichst geringen Belastungen umgesetzt werden.
Die Stellenstreichungen betreffen vor allem den Produktionsbereich in Regensburg. Trotz der Kürzungen bleibt der Standort von strategischer Bedeutung für das Unternehmen. Infineon kündigte an, weitere Details zur Umstrukturierung bekannt zu geben, sobald die Pläne konkretisiert werden.






