Intermittierendes Fasten schlägt Kalorienzählen beim Abnehmen – Studie zeigt überraschende Ergebnisse
Greta SchulzIntermittierendes Fasten schlägt Kalorienzählen beim Abnehmen – Studie zeigt überraschende Ergebnisse
Eine neue Studie legt nahe, dass intermittierendes Fasten eine wirksamere Methode zum Abnehmen sein könnte als die tägliche Kalorienreduktion. Forscher begleiteten 165 übergewichtige oder fettleibige Erwachsene über ein Jahr hinweg, um die beiden Ansätze zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigten deutliche Unterschiede beim Gewichtsverlust und bei der Durchhaltebereitschaft der Teilnehmer.
Für die Studie wurden die Probanden in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe folgte einem 4:3-Fastenplan, bei dem die Energiezufuhr an drei nicht aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche um 80 Prozent reduziert wurde. Die andere Gruppe senkte täglich ihre Kalorienaufnahme um 34,3 Prozent.
Nach einem Jahr hatte die Fastengruppe im Durchschnitt 7,7 Kilogramm (17 Pfund) abgenommen – das entspricht 7,6 Prozent ihres Körpergewichts. Die Gruppe mit der täglichen Kalorienbegrenzung verlor dagegen nur 5 Prozent ihres Gewichts. Auch die Abbrecherquote sprach für das Fasten: Knapp 20 Prozent stiegen aus dem Programm aus, während es in der anderen Gruppe fast 30 Prozent waren.
Die Forscher stellten fest, dass das intermittierende Fasten nicht nur effektiver, sondern für viele Teilnehmer auch leichter durchzuhalten war. Die Ergebnisse untermauern die wachsende Zahl von Belegen, die das intermittierende Fasten als sinnvolle Strategie zur Gewichtsabnahme bestätigen.
Die Studie unterstreicht die potenziellen Vorteile des intermittierenden Fastens gegenüber der klassischen Kalorienreduktion. Teilnehmer des 4:3-Plans nahmen mehr ab und blieben eher dabei. Diese Erkenntnisse könnten künftige Empfehlungen für Menschen mit Adipositas beeinflussen.






