15 May 2026, 16:02

Jugendliche legen Steine auf Gleise – Zug entgeht nur knapp einer Katastrophe

Eisenbahnschiene mit Graffiti an einem Zaun, umgeben von Steinen, Gras, Säulen, Drähten und einem Dach.

Jugendliche legen Steine auf Gleise – Zug entgeht nur knapp einer Katastrophe

Zug zwischen Paderborn und Altenbecken fährt über von Jugendlichen gelegte Steine auf Gleisen

Ein Zug auf der Strecke zwischen Paderborn und Altenbecken ist am Donnerstagabend über Schottersteine gefahren, die eine Gruppe Jugendlicher auf die Gleise gelegt hatte. Die Bundespolizei leitete umgehend Ermittlungen ein. Verletzte gab es zwar nicht, doch die Behörden warnen vor den schweren Folgen solcher Handlungen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 19:20 Uhr, als der Lokführer die Jugendlichen in der Nähe der Gleise bemerkte. Obwohl eine Notbremsung eingeleitet wurde, überrollte der Zug die Steine, bevor er zum Stehen kam. Alle 30 Fahrgäste blieben unverletzt.

Die Verdächtigen flüchteten kurz nach dem Ablegen der Steine mit E-Scootern vom Tatort. Die Bundespolizei stuft den Vorfall als gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ein und bittet Zeugen, sich zu melden, um die laufenden Ermittlungen zu unterstützen.

Die Behörden betonen, wie lebensgefährlich Eingriffe in die Bahninfrastruktur sein können. Gleichzeitig werden Eltern aufgefordert, mit ihren Kindern über die Risiken solcher Handlungen zu sprechen.

Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei nach Zeugen und weiteren Beweisen sucht. Der Vorfall zeigt erneut, welche rechtlichen und sicherheitstechnischen Gefahren von unbefugten Handlungen auf Bahnstrecken ausgehen. Personen mit Hinweisen werden aufgefordert, sich umgehend bei der Bundespolizei zu melden.

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