15 April 2026, 10:01

KI und Sensoren sollen autonomes Fahren in Städten sicherer machen

Stadtstraße mit fahrenden Fahrzeugen, ein Gehweg mit einem Warnschild neben einem Baum, Strommasten, Straßenlaternen, Bauzäune, Grünflächen, Gebäude, entfernte Berge und einen klaren blauen Himmel.

KI und Sensoren sollen autonomes Fahren in Städten sicherer machen

Die Hochschule München (HM) leitet ein großes Projekt, das kontinuierliches, automatisiertes Fahren in verkehrsreichen Innenstädten ermöglichen soll. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Verbesserung der Sicherheit für besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer mithilfe von KI und modernster Sensortechnik. Mit einem Budget von 62,8 Millionen Euro vereint die Initiative 22 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft.

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Das unter dem Namen STADT:up geführte Vorhaben startete im Januar 2023 und läuft bis Ende 2025. Finanziert wird es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Unter der Leitung von HM-Professor Fabian Flohr soll die Forschung durch KI-basierte Methoden intelligentere autonome Fahrsysteme entwickeln.

Das Team testet ein Fahrzeug, das mit sieben LiDAR-Sensoren und acht Kameras ausgestattet ist. Diese Technologien helfen dem System, komplexe städtische Umgebungen in Echtzeit zu erfassen. Neben der Sensorik untersucht das Projekt, wie automatisierte Fahrzeuge mit menschlichen Fahrern, Radfahrern und Fußgängern kommunizieren und zusammenarbeiten können.

Ein zentrales Ziel ist die Entwicklung zukunftsweisender Mobilitätskonzepte, die alle Beteiligten einbeziehen. Die Forschung kombiniert Radar-, Kamerasysteme und fortschrittliche Algorithmen, um Verhaltensmuster vorherzusagen und Verkehrssituationen sicher zu steuern. Dabei liegt der Fokus auf dem Schutz schutzbedürftiger Verkehrsteilnehmer bei gleichzeitiger Optimierung des innerstädtischen Verkehrsflusses.

Das STADT:up-Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Integration autonomer Fahrzeuge in den urbanen Raum. Bis 2025 könnten die Ergebnisse künftige Politiken und Technologien für eine intermodale Mobilität prägen. Die Zusammenarbeit von Industrie, Forschung und öffentlicher Hand zielt darauf ab, praxistaugliche Lösungen für einen sicheren und intelligenteren Stadtverkehr zu entwickeln.

Quelle