Lilium verschiebt Start seiner Elektro-Jets auf 2025 – was steckt dahinter?
Finn KleinLilium verschiebt Start seiner Elektro-Jets auf 2025 – was steckt dahinter?
Lilium verschiebt Markteinführung seiner Elektro-Jets um ein Jahr
Der Elektroflugzeug-Hersteller Lilium hat die Einführung seiner elektrischen Jets um ein Jahr aufgeschoben. Statt 2024 rechnet das Unternehmen nun mit der Zertifizierung und dem Start kommerzieller Flüge erst 2025. Die Verzögerung folgt auf einen deutlichen Kursrückgang der Aktie seit dem Börsengang im Jahr 2021.
Ursprünglich hatte das deutsche Unternehmen geplant, seine sieben Sitzplätze umfassenden Elektro-Jets bereits im kommenden Jahr vorzustellen. Die Flugzeuge, die für senkrechte Starts und Landungen konzipiert sind, nutzen Tragflächen für einen effizienten Reiseflug. Die Serienproduktion soll in Deutschland erfolgen.
Als Gründe für die Verschiebung nannte Lilium-Chef Daniel Wiegand kleinere Konstruktionsprobleme, anhaltende Folgen der Corona-Pandemie sowie laufende Gespräche mit den Aufsichtsbehörden. In der Folge müssen auch die Umsatzpläne des Unternehmens angepasst werden.
Seit dem Börsengang im September 2021 hat der Aktienkurs von Lilium stark nachgegeben. Während die Papiere einst über 10 Dollar notierten, liegen sie derzeit bei rund 3,90 Dollar. Der Rückschlag wirft Fragen über den Zeitplan des ehrgeizigen Elektroflug-Projekts auf.
Die Elektro-Jets von Lilium werden frühestens 2025 in Betrieb gehen. Die Verzögerung betrifft sowohl die Zulassung als auch die finanzielle Perspektive des Unternehmens. Investoren und Branchenbeobachter warten nun auf weitere Updates zu Tests und Fortschritten in den regulatorischen Verfahren.






