LOOP ONE Festival: Biathlon-Elite trifft sich zum Saisonauftakt im Münchner Olympiapark
Mila MüllerLOOP ONE Festival: Biathlon-Elite trifft sich zum Saisonauftakt im Münchner Olympiapark
Das LOOP ONE Festival startet dieses Wochenende im Münchner Olympiapark und zieht einige der größten Namen des Biathlons an – kurz vor Beginn der neuen Saison. Darunter ist Sturla Holm Lægreid, der amtierende Gesamt-Weltcup-Sieger 2024/25, der im Super-Sprint der Männer an den Start geht. Das Festival bietet zudem die Bühne für ein Top-Duell zwischen Franziska Preuß und Lou Jeanmonnot, die im vergangenen Winter zu den stärksten Athletinnen zählten.
Lægreids Teilnahme kommt überraschend, da er sein Höhen trainingslager in Italien vorzeitig abgebrochen hat, um beim Event dabei zu sein. Zwar werden beim Festival keine Weltcup-Punkte vergeben, doch das schwedische Team reist mit großen Ambitionen an. Dennoch ist Lægreid unter den Top Ten der Männer aus der Vorsaison der einzige bestätigte Starter – weitere Spitzenathleten wie Johannes Thingnes Bø wurden bisher nicht angekündigt.
Bei den Frauen geht es dagegen hochkarätig zu: Neun der besten zehn Athletinnen der Saison 2025/26 werden im Super-Sprint antreten. Die Rivalität zwischen Preuß und Jeanmonnot verleiht dem Rennen zusätzliche Spannung, da beide mit einem starken Saisonauftakt punkten wollen.
Trotz der Vorfreude gibt es Bedenken wegen der Belastung der Athleten. Sowohl Sebastian Samuelsson als auch Martin Ponsiluoma warnen, dass die zunehmende Zahl an Wettbewerben die Biathlet:innen überlasten könnte. Dennoch betont Samuelsson den Wert des Festivals als Schaufenster für den Sport, das den Fans bereits vor dem offiziellen Saisonstart einen Vorgeschmack auf die kommenden Rennen bietet.
Das LOOP ONE Festival vereint die Elite des Biathlons zu einem nicht wertungsrelevanten, aber actiongeladenen Event. Mit Lægreid, Preuß und Jeanmonnot an der Spitze versprechen die Rennen hochklassigen Wettkampfsport. Gleichzeitig bleibt die Debatte über den Wettkampfkalender aktuell – die Athleten müssen Leistung und die Anforderungen eines immer dichter werdenden Terminkalenders in Einklang bringen.






