17 April 2026, 02:01

"Love Story": Wie die Kennedy-Serie Hulu und Disney+ erobert

Portrait von George Clinton, dem späten Gouverneur von New York, in einem Anzug mit ernstem Gesichtsausdruck, der direkt in die Kamera schaut; Text unten lautet 'George Clinton'.

"Love Story": Wie die Kennedy-Serie Hulu und Disney+ erobert

Eine neue FX-Serie über John F. Kennedy Jr. und Carolyn Bessette ist zur meistgesehene Limited Series auf Hulu und Disney+ geworden. Seit ihrem Debüt im Februar hat "Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette" über 25 Millionen Stunden Aufrufe verzeichnet. Das Finale wird am kommenden Donnerstag ausgestrahlt.

In der Serie spielen Paul Anthony Kelly die Rolle von Kennedy Jr. und Sarah Pidgeon die der Bessette. Sie beleuchtet ihre viel beachtete Beziehung sowie ihre Karrieren. Unterdessen erinnerte sich Radiomoderator Howard Stern kürzlich an das Paar und bezeichnete Kennedy Jr. als "buchstäblich amerikanischen Adel und den nettesten Kerl der Welt".

John F. Kennedy Jr. gründete im September 1995 gemeinsam mit Mitbegründer Michael J. Berman das Magazin "George", das Politik mit Popkultur verband und die politische Debatte neu prägen sollte. Der mutige Ansatz des Blattes führte sogar dazu, dass Howard Stern auf dem Titel der April/Mai-Ausgabe 1996 – unter dem Motto "The Virtue Issue" – als George Washington posierte.

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Stern, der sowohl Kennedy Jr. als auch Bessette kannte, schwärmte in höchsten Tönen vom Sohn des verstorbenen Präsidenten, enthüllte jedoch keine Details über seine Verbindung zu Bessette. Die Mischung aus Respektlosigkeit und politischem Kommentar wurde zum Markenzeichen von Kennedys Medienprojekten.

Nun hat "Love Story" ihr Leben wieder in den Fokus gerückt. Die fünfteilige Serie dominiert die Streaming-Charts und ist damit die erfolgreichste Limited Series von FX auf Hulu und Disney+.

Mit dem Finale von "Love Story" endet die Serie in dieser Woche. Die enormen Zuschauerzahlen spiegeln die anhaltende Faszination für das Erbe von Kennedy Jr. und Bessette wider. Der Erfolg der Produktion unterstreicht zudem den bleibenden Einfluss von Kennedys Wirken – vom "George"-Magazin bis hin zu seinem kulturellen Vermächtnis.

Quelle