25 April 2026, 04:02

Marx-Engels-Forum in Berlin wird bis 2027 zum barrierefreien Begegnungsort umgebaut

Großes Gebäude mit einer Statue davor, Berliner Dom, umgeben von Straßenmasten, Laternen, Fahrzeugen, Menschen, Zelten, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Marx-Engels-Forum in Berlin wird bis 2027 zum barrierefreien Begegnungsort umgebaut

Berlins Marx-Engels-Forum erlebt eine grundlegende Umgestaltung

Das 7,2 Hektar große Gelände zwischen Fernsehturm, Marienkirche, Rotem Rathaus und Spree wird zu einem neuen öffentlichen Raum umgestaltet. Die Bauarbeiten begannen im Juni vergangenen Jahres und sollen voraussichtlich bis mindestens Ende 2027 andauern.

Die Baukolonnen haben bereits Fortschritte erzielt: Im Juni 2023 erfolgte der erste Spatenstich, und die Erdarbeiten für die Treppen und Rampen in Spreenähe sind inzwischen abgeschlossen. Die historischen Kellerwände und Fundamente wurden zuvor von Archäologen dokumentiert, bevor sie entfernt wurden. Aktuell entstehen die Unterbauten für die Treppenanlagen, weitere Entwicklungen sind ab Mai zu erwarten.

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Ein zentrales Anliegen ist die Schaffung eines barrierefreien Versammlungsbereichs hinter den Marx- und Engels-Statuen. Die bronzenen Denkmäler sind derzeit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Parallel entsteht in der Spandauer Straße ein 650 Quadratmeter großes Regenwassermanagement-System, dessen erste Bauarbeiten bereits im Winter aufgenommen wurden.

Noch in diesem Sommer beginnt zudem der Bau eines neuen 2.300 Quadratmeter großen Spielbereichs entlang der Rathausstraße. Die gesamte Neugestaltung – inklusive Rathausumfeld und Marx-Engels-Forum – wird mit Investitionen in Höhe von rund 34 Millionen Euro realisiert.

Das Projekt wird das Herzstück von Berlin-Mitte prägen. Nach Fertigstellung bietet das Areal verbesserte öffentliche Zugänge, neue Freizeitflächen und ein optimiertes Regenwassermanagement. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2027 andauern.

Quelle