05 June 2026, 15:08

Matthias Hundt bleibt trotz Insolvenzermittlungen im Amt – doch der Senat will ihn loswerden

Senat bereitet Entlassung von Staatssekretär Hundt vor

Matthias Hundt bleibt trotz Insolvenzermittlungen im Amt – doch der Senat will ihn loswerden

Berlins Staatssekretär für Digitalisierung, Matthias Hundt, nimmt seinen Rücktritt zurück

Der Schritt erfolgt, während gegen ihn wegen der Insolvenz eines von ihm zuvor geführten Unternehmens ermittelt wird. Hundt begründete seinen Verbleib im Amt mit Frust über Medienberichte und unbegründete Vorwürfe.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Staatsanwaltschaft Dresden prüft derzeit Hundts Rolle beim Zusammenbruch der SDC Sachsen Digital Consulting GmbH. Das Insolvenzverfahren für das Unternehmen wurde am 25. November 2025 eingeleitet. Unabhängig davon untersucht die Deutsche Rentenversicherung, ob das Unternehmen fällige Sozialabgaben vorenthalten hat.

Hundt hatte zunächst seinen Rücktritt eingereicht, diesen später jedoch widerrufen. Als Grund nannte er anhaltende Medienberichte und das, was er als haltlose Anschuldigungen bezeichnete. Dennoch treibt der Berliner Senat die Pläne für seine Absetzung voran – eine endgültige Entscheidung wird für Dienstag erwartet.

Laut Unterlagen war Hundt niemals Gesellschafter der Humboldt Capture Germany GmbH, sondern fungierte bis Herbst 2024 als externer Geschäftsführer. Falls er entlassen wird, stünde ihm eine Abfindung in Höhe von etwa 72.000 Euro zu – das entspricht sechs Monatsgehältern.

Die Ermittlungen zu Hundts Rolle in der Insolvenz der SDC Sachsen Digital Consulting laufen weiterhin. Seine Zukunft im Berliner Senat hängt nun von der anstehenden Abstimmung über seine Entlassung ab. Das Ergebnis wird auch entscheiden, ob er die Abfindung erhält.

Quelle