07 June 2026, 04:03

Mönchengladbachs Wohnungsbau boomt trotz NRW-weitem Rückgang im Jahr 2025

Bau von Wohnungen in NRW sinkt    Moenchengladbach baut mehr Apartments

Mönchengladbachs Wohnungsbau boomt trotz NRW-weitem Rückgang im Jahr 2025

Mönchengladbach verzeichnet einen deutlichen Anstieg im Wohnungsbau und setzt sich damit vom landesweiten Rückgang in Nordrhein-Westfalen ab. Im Jahr 2025 genehmigte die Stadt deutlich mehr Baugenehmigungen und vollendete fast dreimal so viele Wohnungen wie im Vorjahr. Lokale Verantwortliche führen den Erfolg auf langfristige Planung und gezielte Investitionen zurück.

Die positiven Entwicklungen in Mönchengladbach stechen vor dem Hintergrund einer schwierigen Lage im gesamten Bundesland hervor. In Nordrhein-Westfalen wurden 2025 nur 37.185 Wohnungen fertiggestellt – ein Rückgang um 9,4 Prozent gegenüber 2024 und der niedrigste Stand seit 14 Jahren. Steigende Kreditzinsen, explodierende Baukosten und weniger Genehmigungen trieben den Rückgang voran; die Wohnungsbauquote des Landes sank auf 19,8 pro 10.000 Einwohner.

Mönchengladbach erreichte hingegen eine Bauquote von 28,4 und liegt damit auf Platz drei unter den kreisfreien Städten – 43 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Der Aufschwung folgte auf die 2023 gestartete Wohnungsbauinitiative, die 43 Millionen Euro in die städtische Wohnungsbaugesellschaft WohnBau investierte. Diese Mittel stärkten das Eigenkapital und unterstützten Projekte im Rahmen des Programms „Wohnen für alle“, das bezahlbaren Wohnraum, Barrierefreiheit und die Aufwertung der Innenstädte fördert.

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2025 bewilligte die Stadt Fördergelder in Höhe von 43,2 Millionen Euro für 218 Wohneinheiten – fast auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Die Baugenehmigungen für neue Wohnungen stiegen um 73,6 Prozent, während 758 Wohnungen fertiggestellt wurden – fast dreimal so viele wie 2024. Oberbürgermeister Felix Heinrichs nannte die kontinuierliche Stadtentwicklung und strategische Maßnahmen als zentrale Treiber des Wachstums.

Der Wohnungsbauboom in Mönchengladbach steht in krassem Gegensatz zum landesweiten Abwärtstrend. Mit mehr Genehmigungen, höheren Fertigstellungsraten und anhaltenden Investitionen hat die Stadt ihre Position im Bereich bezahlbaren und barrierefreien Wohnens gestärkt. Die Ergebnisse spiegeln sowohl lokale Initiativen als auch den Fokus auf langfristige Stadtplanung wider.

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