Mord an Seniorin: Zwölf Jahre Haft für brutalen Raubmörder mit sexueller Nötigung
Greta SchulzMord an Seniorin: Zwölf Jahre Haft für brutalen Raubmörder mit sexueller Nötigung
Ein Mann ist wegen des brutalen Mordes an einer älteren Frau in deren eigenem Zuhause zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Wie das Gericht erfuhr, würgte er sie, verübte eine sexuelle Nötigung und nutzte später ihre Bankkarte für Einkäufe in zwei Städten.
Der Angeklagte war durch eine unverschlossene Balkontür in die Wohnung der Frau eingedrungen, mit der Absicht, Wertgegenstände zu stehlen. Im Inneren überfiel er sie, würgte sie, bis er glaubte, sie sei tot, und verübte anschließend die sexuelle Tat.
Forensische Beweise brachten ihn mit dem Tatort in Verbindung – seine DNA wurde am Ort des Verbrechens sichergestellt. Nach dem Angriff verwendete er die Bankkarte des Opfers für kleinere Einkäufe in Kehl und Offenburg. Das Gericht betonte, dass Habgier, Verrat und die Absicht, weitere Straftaten zu begehen, erschwerende Umstände in diesem Fall darstellten.
Während des unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Prozesses gestand der Angeklagte und machte Angaben, die mit den forensischen Erkenntnissen übereinstimmten. Seine diagnostizierte Schizophrenie wurde als mildernder Umstand gewertet, änderte jedoch nichts am Schuldspruch.
Er wurde des Mordes in Verbindung mit Raub und Vergewaltigung mit Todesfolge für schuldig befunden. Die zwölfjährige Haftstrafe folgt einem Verfahren, das sowohl die Schwere der Tat als auch den psychischen Zustand des Angeklagten berücksichtigte. Die Entscheidung des Gerichts spiegelt die grausame Gewalt des Verbrechens wider sowie das kalkulierte Vorgehen im Anschluss daran.






