Münchner Großrazzia gegen illegale Beschäftigung im Baugewerbe
Münchner Behörden gehen gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe vor
Am Montag, dem 16. Juni 2025, hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in München eine groß angelegte Kontrollaktion im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Die Überprüfungen stehen im Zusammenhang mit einer bundesweiten Kampagne gegen illegale Beschäftigung, die bereits zu Beginn des Jahres gestartet war.
Die FKS beim Hauptzollamt München setzte rund 70 Beamte für die Razzia ein. Geprüft wurden unter anderem Sozialversicherungsunterlagen, Leistungsansprüche sowie die Einhaltung des Mindestlohngesetzes. Über 140 Beschäftigte wurden zu ihren Arbeitsbedingungen befragt, während mehr als 48 Arbeitgeber unter die Lupe genommen wurden.
Bei der Aktion deckten die Behörden zahlreiche Unregelmäßigkeiten auf. In etwa 30 Fällen sind nun vertiefte Ermittlungen erforderlich, die zu verwaltungsrechtlichen und strafrechtlichen Verfahren führen könnten. Die Maßnahmen entsprechen der risikoorientierten Strategie der FKS, um Schwarzarbeit einzudämmen und Verstöße aufzudecken.
Die jüngste Kontrollwelle knüpft an frühere Aktionen im Jahr 2025 an, als die FKS bundesweit Bauunternehmen ins Visier nahm. Ziel der landesweiten Offensive war es, illegale Beschäftigung zu bekämpfen und faire Arbeitsbedingungen durchzusetzen.
Für alle, die eine Karriere im Zoll in Betracht ziehen, findet am 27. September 2025 in der Landsberger Straße in München ein Tag der offenen Tür statt. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] anmelden.
Die Aktion vom 16. Juni unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Schwarzarbeit in besonders gefährdeten Branchen zu bekämpfen. Da Dutzende Fälle noch geprüft werden, könnten weitere rechtliche Schritte folgen. Die FKS überwacht die Beschäftigungspraxis weiterhin genau und setzt gezielte Kontrollen ein, um die Einhaltung der Arbeitsgesetze durchzusetzen.






