Nadiem Amiri kämpft sich zurück: WM-Nominierung nach monatelanger Verletzungspause
Greta SchulzNadiem Amiri kämpft sich zurück: WM-Nominierung nach monatelanger Verletzungspause
Bundestrainer Julian Nagelsmann berufen Nadiem Amiri in den Kader für die WM 2026
Der Mittelfeldspieler hatte wegen Verletzungsbedenken eine nervenaufreibende Wartezeit durchstanden, doch letztlich sicherte er sich seinen Platz im Team. Seine emotionale Reaktion folgte auf Wochen der Unsicherheit über seine Fitness und die Nominierungsentscheidung.
Amiri war aufgrund einer Fersenverletzung lange ausgefallen und galt bis zur finalen Entscheidung als sogenannter „Grenzfall-Spieler“. Später beschrieb er die Wartezeit als „wirklich schrecklich“ – unsicher, ob er es in den Kader schaffen würde. Seine Familie wusste jedoch bereits Tage vor der offiziellen Bestätigung von seiner Nominierung.
Der entscheidende Moment kam, als Nagelsmann Amiri anrief, während dieser sich in einem FaceTime-Gespräch mit Teamkollege Philipp Tietz befand. Überwältigt von Erleichterung und Freude, zeigte der Spieler eine sichtbar emotionale Reaktion. Auch Nagelsmann betonte, wie tief berührt Amiri von der Nachricht war.
Nach Wochen des Zweifels brachte die Bestätigung immense Freude. Amiris Durchhaltevermögen trotz Verletzung und Unsicherheit hatte sich ausgezahlt – mit einem Platz im WM-Aufgebot Deutschlands.
Seine Nominierung beendet eine zermürbende Phase für den Spieler. Seine gefühlvolle Reaktion unterstreicht die Bedeutung dieses Moments – sowohl persönlich als auch sportlich. Nun bereitet sich der Mittelfeldspieler darauf vor, zu seinen Mannschaftskollegen zu stoßen und mit ihnen die Vorbereitungen auf das Turnier zu beginnen.






