02 April 2026, 00:12

Neue Führung für die Feldgeschworenen: Tradition trifft auf Modernisierung

Ein detailliertes altes Stadtplan von Staffelstein, Deutschland, auf einem schwarzen Hintergrund, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Neue Führung für die Feldgeschworenen: Tradition trifft auf Modernisierung

Eine jahrhundertealte Tradition in der Kommunalverwaltung sieht neue Ernennungen für das Amt des Feldgeschworenen vor. Die Position, die auf eine über 500-jährige Geschichte zurückblickt, unterstützt die Katastervermessung und unterliegt strengen Vertraulichkeitsregeln. Kürzlich gab es personelle Veränderungen: Ein neuer Vorsitzender, ein Stellvertreter und ein zusätzlicher Geschworener verstärken nun das Team.

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Heribert Dettenkofer hatte seit 2005 als Feldgeschworener gedient, hatte jedoch kürzlich um seine Entbindung von den Pflichten gebeten. Sein Ausscheiden schuf eine Führungslücke innerhalb der Gruppe.

Bei den letzten Wahlen wurde Alois Luger zum neuen Vorsitzenden gewählt und übernimmt damit die Nachfolge von Dettenkofer. Johannes Neuner wurde zudem zum stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt. Beide werden für eine Amtszeit von sechs Jahren als Sprecher der Geschworenen fungieren und als Bindeglied zum städtischen Vermessungsamt agieren.

Auch das Team selbst ist gewachsen: Ludwig Linseis wurde als neuer Feldgeschworener berufen, sodass sich die Zahl der aktiven Geschworenen in der Stadt nun auf acht erhöht. Vor seiner Ernennung hatte lediglich ein einziger Geschworener die Vermessungsangelegenheiten bearbeitet.

Feldgeschworene üben ihr Amt auf Lebenszeit und ehrenamtlich aus. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung bei Katastervermessungen zu unterstützen, um präzise Grundstücksaufzeichnungen zu gewährleisten – stets unter Einhaltung absoluter Vertraulichkeit.

Die neue Führung und das erweiterte Team übernehmen nun wesentliche Vermessungsaufgaben. Mit Alois Luger als Vorsitzenden und Johannes Neuner als Stellvertreter wird die Gruppe ihre jahrhundertealte Rolle in der lokalen Verwaltung fortsetzen. Ihre Arbeit trägt zur Bodenbewirtschaftung und digitalen Kartierung der Stadt bei.

AKTUALISIERUNG

Roots in the 15th century: Feldgeschworenen trace origins to Fürth

Historical records reveal the Feldgeschworenen tradition in Bavaria dates back to 1426. The Fürther Siebener group, first documented in that year, performed boundary control duties similar to modern roles. This confirms the institution's medieval origins, predating the 500-year history mentioned in the article.