Niedersachsen treibt Windenergieausbau voran – Region Braunschweig unter Zeitdruck
Finn KleinNiedersachsen treibt Windenergieausbau voran – Region Braunschweig unter Zeitdruck
Niedersachsen hat verbindliche rechtliche Vorgaben für den Ausbau der Windenergie an Land eingeführt. Die Region Braunschweig muss nun ihre Anstrengungen beschleunigen, um diese Anforderungen zu erfüllen. Ein neuer Plan wird erarbeitet, um weitere Flächen für den Ausbau der Windkraft auszuweisen.
Bis 2027 muss die Region 2,46 Prozent ihrer Fläche für Windenergie reservieren – das entspricht etwa 12.500 Hektar. Aktuell umfassen die Vorranggebiete bereits fast 15.000 Hektar und übertreffen damit das Ziel.
Der Regionalverband Braunschweig hat seinen Entwurf nach öffentlicher Rückmeldung überarbeitet. Die Zahl der Vorranggebiete wurde von 88 auf 80 reduziert. Ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen entfiel, während südlich von Kirchberg bei Seesen ein neues Areal hinzukam.
Eine kommunale Opt-in-Klausel ermöglicht es den lokalen Behörden, zusätzliche Flächen in den Plan einzubringen. Diese können auf das Ausbauziel für 2032 angerechnet werden. Der zweite Entwurf des Plans wird in Kürze für eine weitere öffentliche Prüfung veröffentlicht – sowohl online als auch in gedruckter Form.
Der überarbeitete Plan zielt darauf ab, den regionalen Windenergieausbau mit lokalen Belangen in Einklang zu bringen. Die nächste Phase der Raumplanung hat begonnen, und die öffentliche Rückmeldung wird weiterhin die endgültige Fassung prägen.






