Nina Ortliebs unglaubliches Comeback nach Fibulabruch und 25 OPs
Österreichs Skifahrerin Nina Ortlieb kehrt nach Fibulabruch zurück auf die Piste
Nur acht Monate nach einem Bruch des rechten Wadenbeins hat die österreichische Skirennläuferin Nina Ortlieb das Training wiederaufgenommen. Die Verletzung ereignete sich im Januar vergangenen Jahres während eines Abfahrtsrennens in Garmisch-Partenkirchen. Nun richtet sie ihren Blick konsequent auf die nächsten Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina.
Ortliebs Karriere war von immer wiederkehrenden Rückschlägen geprägt. Noch vor diesem jüngsten Bruch hatte sie bereits zwei Kreuzbandrisse erlitten. Zudem brach sie sich Knochen in Schulter, Rippen, Becken, Arm, Hand und Nase. Insgesamt unterzog sie sich 25 Operationen, um sich von diesen Verletzungen zu erholen.
Dieser Wadenbeinbruch war bereits ihr zweiter innerhalb von nur 13 Monaten. Trotz aller Herausforderungen hat sie nun wieder mit dem Skitraining begonnen. Ihre Entschlossenheit überrascht nicht – schließlich ist sie die Tochter von Patrick Ortlieb, der 1992 in Albertville Olympiagold in der Abfahrt gewann.
Ortliebs Widerstandskraft hat sie immer wieder zurück in den Sport gebracht. Jede Genesung führte sie zurück auf die Piste, und diesmal ist es nicht anders. Mit den Olympischen Spielen 2026 im Blick kämpft sie sich erneut nach vorne.
Ihre Rückkehr ins Training folgt auf monatelange Rehabilitation. Ihre lange Verletzungshistorie hat sie nicht davon abgehalten, eine weitere olympische Medaillenchance anzustreben. Der Weg nach Mailand-Cortina wird ihre nächste Bewährungsprobe sein.






