26 April 2026, 22:02

November-Nothilfen verzögert: Unternehmen kämpfen um ihr Überleben

Plakat mit Text und Logo, das besagt: "Bis zu 20 Millionen Kreditnehmer können ihre Kredite unter dem Schuldenentlastungsprogramm der Biden-Regierung vollständig storniert werden."

November-Nothilfen verzögert: Unternehmen kämpfen um ihr Überleben

Führende Wirtschafts- und Bankenverbände in Deutschland zeigen sich besorgt über Verzögerungen bei den November-Nothilfen für Unternehmen. Die Auszahlungen, die Betrieben in Folge des Teil-Lockdowns helfen sollten, stocken aufgrund technischer Probleme, bürokratischer Hürden und noch ausstehender EU-Freigaben. Viele Solo-Selbstständige und Unternehmen stehen nun vor akuten Liquiditätsengpässen, während sie auf die dringend benötigten Gelder warten.

Als Reaktion darauf haben Spitzenverbände der bayerischen Wirtschaft und Finanzen eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie fordern Sofortmaßnahmen, um zu verhindern, dass Unternehmen in der Wartezeit auf die verzögerten Subventionen in die Insolvenz rutschen.

Die Verzögerungen haben mehrere Ursachen: fehlerhafte Software, ungeklärte Verwaltungsfragen und die Notwendigkeit einer EU-Genehmigung bremsen den Prozess aus. Selbst wenn in Kürze Abschlagszahlungen fließen, wird es noch mehrere Wochen dauern, bis die vollen Hilfsgelder bei den Empfängern ankommen.

Für viele Betriebe ist die Wartezeit bereits jetzt existenzbedrohend. Einige haben ihre Rücklagen aufgebraucht und kämpfen darum, grundlegende Kosten zu decken. Besonders prekär ist die Lage für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen mit geringen finanziellen Puffer.

Um die Not zu lindern, springen bayerische Wirtschafts- und Bankenverbände ein. Die Bayerische Industrie- und Handelskammer (BIHK), der Bayerische Handwerkstag, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) sowie mehrere Bankengruppen haben Unterstützung zugesagt. Sie bereiten Überbrückungskredite vor und rufen betroffene Unternehmen auf, sich umgehend an ihre Hausbank zu wenden.

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Banken können durch die Verlängerung von Dispositionskrediten oder kurzfristige Kredite vorübergehend Entlastung schaffen. Die Verbände schlagen zudem vor, den Verlustrücktrag auf drei Jahre auszuweiten und die anrechenbaren Beträge zu erhöhen. Diese Maßnahmen sollen Unternehmen über Wasser halten, bis die verzögerten Hilfen eintreffen.

In der gemeinsamen Erklärung betonen die Unterzeichner die Dringlichkeit finanzieller Überbrückungshilfen. Ohne sie drohe vielen Betrieben wegen fortschreitender Liquiditätskrisen die Schließung.

Die verzögerten November-Hilfen haben zahlreiche Unternehmen in eine prekäre Lage gebracht – manche stehen bereits vor dem finanziellen Aus. Während Banken und Verbände an Notlösungen arbeiten, wird betroffenen Firmen geraten, unverzüglich Kontakt zu ihrer Hausbank aufzunehmen.

Die vorgeschlagenen Anpassungen beim Verlustrücktrag und die Ausweitung der Zwischenfinanzierung könnten dringend benötigte Entlastung bringen. Entscheidend wird jedoch sein, wie schnell diese Maßnahmen umgesetzt werden und wie zielgerichtet sie die besonders betroffenen Unternehmen erreichen.

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