Oktoberfest in München wegen Überfüllung vorübergehend geschlossen
Münchens Oktoberfest musste am Tag der Deutschen Einheit vorübergehend schließen
Am Tag der Deutschen Einheit kam es auf dem Münchner Oktoberfest zu einer vorübergehenden Schließung, nachdem die Besucherströme die Festwiese überflutet hatten. Polizei und Feuerwehr gaben die Sperrung über soziale Medien bekannt und stoppten für etwa eine Stunde den Zutritt. Bereits am vorherigen Wochenende hatte es ähnliche Probleme wegen Überfüllung gegeben – damals hatten bis zu 300.000 Menschen das Gelände innerhalb einer einzigen Stunde besucht.
Die Schließung begann gegen 17:00 Uhr, als die Behörden alle Haupteingänge, darunter auch jene an der U-Bahn-Station Theresienwiese, sperrten. Neue Besucher durften nicht mehr einlassen werden, und die Festzelte nahmen nur noch Gäste mit Reservierung auf. Der Entschluss fiel nach einem massiven Besucherandrang am Nachmittag, der das Gelände gefährlich überfüllt zurückließ.
Bis 18:00 Uhr hatte sich die Lage jedoch so weit entspannt, dass das Oktoberfest wieder öffnen konnte. Wiesn-Chef Christian Scharpf zeigte sich später erleichtert, als die Besucher auf das Gelände zurückkehrten. Der Vorfall erinnerte an die Überfüllung vom vergangenen Samstag, als das Fest ebenfalls vorübergehend geschlossen werden musste – damals wegen Rekordbesuchs.
Im vergangenen Jahr lockte das Oktoberfest rund 6,7 Millionen Menschen an, doch genaue Zahlen für 2025 liegen noch nicht vor. Vergleichsdaten aus früheren Jahren wurden in offiziellen Berichten nicht genannt.
Die einstündige Schließung verhinderte eine weitere Überlastung und sicherte die Besuchersicherheit. Nach Aufhebung der Beschränkungen lief das Fest wieder im normalen Betrieb, und die Gäste kehrten in die Biergärten und Zelte zurück. Die Behörden beobachten weiterhin die Besucherströme, während das Oktoberfest andauert.






