Oliver Blume verdiente 7,4 Millionen Euro in doppelter Führungsrolle
Oliver Blume, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Porsche, erzielte im vergangenen Jahr aus seinen beiden Führungspositionen ein Gesamtgehalt von rund 7,4 Millionen Euro. Seine Vergütung setzte sich zusammen aus einem Grundgehalt, Pensionsrückstellungen und langfristigen Anreizprogrammen. Seit Januar hat er sich jedoch aus der Porsche-Führung zurückgezogen, um sich voll und ganz auf die Leitung des Volkswagen-Konzerns zu konzentrieren.
Die Geschäftsführung von Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen übernimmt nun Michael Leiters. Der Wechsel folgt auf Blumes Entscheidung, sich künftig ausschließlich seinen Aufgaben bei Volkswagen zu widmen.
Blumes Gesamteinkommen für das Jahr 2023 belief sich auf etwa 7,4 Millionen Euro. Davon entfielen rund 1,9 Millionen Euro auf seine Tätigkeit bei Porsche, der Rest auf seine Rolle bei Volkswagen, Pensionsleistungen und gestundete Zahlungen.
Noch im Jahr 2024 hätte seine Vergütung etwa drei Millionen Euro höher ausfallen sollen. Der Rückgang spiegelt seinen Rückzug aus der Porsche-Spitze wider. Führungskräfte bei Porsche erhalten ein Festgehalt sowie eine variable Prämie, die an die vom Aufsichtsrat festgelegten finanziellen Ziele geknüpft ist.
Die jährliche Bonuszahlung hängt davon ab, wie gut das Unternehmen seine wirtschaftlichen Vorgaben erfüllt. Diese Ziele werden vom Aufsichtsrat jährlich überprüft und genehmigt. Mit Blumes Abgang leitet nun Porsche-Chef Michael Leiters die Geschäfte am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen.
Blumes Einkommen des vergangenen Jahres unterstreicht die finanzielle Dimension seiner doppelten Führungsrolle. Sein Ausscheiden aus der Porsche-Spitze markiert eine klare Neuverteilung der Verantwortlichkeiten und überlässt Leiters die Aufgabe, die Zukunft des Unternehmens zu gestalten. Der Aufsichtsrat bleibt weiterhin für die Festlegung der Leistungsziele zuständig, die die Vergütung der Führungsebene bestimmen.






