Paris Jackson kämpft um Transparenz im Erbe ihres Vaters Michael Jackson
Finn KleinParis Jackson kämpft um Transparenz im Erbe ihres Vaters Michael Jackson
Ein Rechtsstreit ist zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern des Nachlasses ihres verstorbenen Vaters entbrannt. Im Mittelpunkt des Konflikts stehen der bevorstehende Michael-Jackson-Biografiefilm Michael sowie die Verwaltung der Finanzen des Popstars. Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass es Spannungen um Transparenz, Ausgaben und die Darstellung ihres Vaters im Film gibt.
Der Nachlass, der seit 2009 von den Testamentsvollstreckern John Branca und John McClain verwaltet wird, sieht sich Kritik von Jacksons Tochter ausgesetzt. Sie stellt die Richtigkeit des Films infrage und fordert mehr finanzielle Klarheit im langwierigen Nachlassverfahren.
Der Streit eskalierte, nachdem Paris Jackson den Biografiefilm öffentlich als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich" kritisiert hatte. Wiederholt verlangt sie mehr Transparenz darüber, wie der Nachlass das Erbe und die Finanzen ihres Vaters verwaltet. Der Nachlass, der durch Projekte wie eine Konzertdokumentation, ein Broadway-Musical und eine Cirque-du-Soleil-Show Milliarden erwirtschaftet hat, befindet sich auch 17 Jahre nach Michael Jacksons Tod 2009 noch in der Nachlassabwicklung.
In jüngsten Gerichtsdokumenten warfen die Anwälte des Nachlasses Paris vor, sie inszeniere "Boulevard-Presse-Fotoauftritte" und "stolziere in Verhandlungsräume", um Aufmerksamkeit zu erregen. Ihre Handlungen seien eher störend als konstruktiv, argumentierten sie. Unterdessen billigte der zuständige Richter einen Zeitplan für die Vorlage von Ausgabenberichten durch den Nachlass, erlaubte Branca und McClain jedoch, ihre Rechnungslegung für 2025 bis April 2027 aufzuschieben.
Die Produzenten des Films, zu denen auch die Testamentsvollstrecker des Nachlasses zählen, verteidigen ihr Werk. Der Nachlass wies zudem frühere Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gegen Michael Jackson zurück. Trotz der juristischen Auseinandersetzungen bleibt der Kinostart des Biopics geplant, auch wenn noch kein offizielles Datum feststeht.
Die Entscheidung des Gerichts gibt dem Nachlass mehr Zeit, seine finanziellen Aktivitäten offenzulegen. Paris Jacksons Forderungen nach Transparenz deuten jedoch auf anhaltende Konflikte um das Erbe ihres Vaters hin. Die Veröffentlichung des Biopics wird die Auseinandersetzung vermutlich weiter in der Öffentlichkeit halten, da beide Seiten unbeirrt an ihren Positionen festhalten.






