17 June 2026, 16:07

Potsdam feiert Vielfalt: Toleranzfest stärkt Zusammenhalt gegen Extremismus

Toleranzfest in Potsdam - Minister fördert Offenheit

Potsdam feiert Vielfalt: Toleranzfest stärkt Zusammenhalt gegen Extremismus

Potsdam feiert Toleranz: Ein Fest der Offenheit und Vielfalt

Kürzlich fand in Potsdam das Toleranzfest statt – eine Feier der Weltoffenheit und kulturellen Vielfalt. Mit Sport, Spielen, Musik und einem bunten Kulturprogramm zog die Veranstaltung sowohl lokale Verantwortungsträger als auch Bürger in ihren Bann.

Organisiert wurde das Fest vom Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt, SV Babelsberg 03, dem Oberlinhaus und Christoph Miethke. Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel rief via Instagram zur Teilnahme auf und betonte, wie sehr sie sich über alle freue, die für Toleranz, Demokratie und eine Stadt einstehen, die allen gehört.

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Auch Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle besuchte die Veranstaltung und mahnte zum Widerstand gegen Extremismus. Sie verwies auf den wachsenden Druck auf die offene Gesellschaft – mit zunehmender Ausgrenzung, extremistischen Haltungen und rassistischen Übergriffen.

Die Wurzeln des Festes reichen bis zum Toleranzedikt des Großen Kurfürsten aus dem Jahr 1685 zurück, mit dem Friedrich Wilhelm französischen Hugenotten die Einwanderung nach Brandenburg ermöglichte, um die Region nach dem Dreißigjährigen Krieg wiederaufzubauen. 2008 wurde dann das Neue Potsdamer Toleranzedikt als moderne Erklärung für Weltoffenheit und Toleranz verabschiedet.

Das Toleranzfest brachte Bürger zusammen, um gemeinsame Werte zu feiern. Lokale Politiker unterstrichen die Bedeutung des Engagements gegen Extremismus und für eine inklusive Gesellschaft. Die Veranstaltung festigte damit Potsdams langjährige Tradition als Stadt der Toleranz und Vielfalt.

Quelle