Regensburg kämpft mit neuer Klimastrategie gegen sommerliche Hitzeextreme
Finn KleinRegensburg kämpft mit neuer Klimastrategie gegen sommerliche Hitzeextreme
Regensburg ergreift neue Maßnahmen, um Bewohner bei steigenden Sommertemperaturen zu unterstützen
Seit Juni 2025 hat die Stadt Regensburg eine Klimaresilienz-Managerin ernannt, die Maßnahmen zum Hitzeschutz koordiniert. Dazu gehören der Ausbau öffentlicher Trinkbrunnen, die Kartierung von Abkühlungsorten sowie die Verbreitung von Sicherheitstipps für besonders gefährdete Gruppen.
Carina-Denise Lemke, die neu berufene Klimaresilienz-Managerin der Stadt, trat ihre Stelle im Juni 2025 an. Zuvor arbeitete sie fünf Jahre lang beim Deutschen Wetterdienst, wo sie an einem europaweiten Frühwarnsystem für Hochwasser mitwirkte. Ihre Erfahrung kommt nun Regensburg zugute, um extreme Hitzeperioden besser zu bewältigen.
Aktuell verfügt die Stadt über fünf öffentliche Trinkbrunnen, doch bis Juli 2025 sollen weitere hinzukommen. Zwar stehen die genauen Standorte und die Anzahl der neuen Stationen noch nicht fest, doch beteiligt sich Regensburg zudem an der Initiative "Refill Deutschland", die kostenloses Auffüllen von Wasserflaschen bei teilnehmenden Partnern ermöglicht. Zudem wird eine interaktive Karte mit kühlen Orten – darunter Parks, Grünflächen und Wasserspielbereiche – entwickelt, um den Bürgern während Hitzewellen Erleichterung zu bieten.
Die Behörden raten den Einwohnern, ausreichend zu trinken – auch ohne Durstgefühl – und auf Alkohol, Kaffee sowie eiskalte Getränke zu verzichten. Leichte Kleidung, Schatten und Sonnenschutz werden empfohlen, ebenso wie die körperliche Aktivität während der heißesten Tageszeiten einzuschränken. Besonders gefährdete Gruppen wie ältere Menschen, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen tragen ein höheres Risiko und sollten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Mit diesen Maßnahmen will Regensburg hitzebedingte Gesundheitsgefahren verringern, indem der Zugang zu Wasser und kühlen Rückzugsorten verbessert wird. Die interaktive Karte und das erweiterte Brunnen-Netzwerk sollen klare Orientierung bieten, um sich bei extremen Temperaturen zu schützen. Die Bürger werden aufgefordert, die offiziellen Ratschläge zu befolgen und die verfügbaren Hilfsangebote während sommerlicher Hitzewellen zu nutzen.






