03 April 2026, 08:02

Regensburg revolutioniert sein Verkehrsmanagement mit KI und Echtzeitdaten

Ein grüner Bus fährt auf einer Autobahn neben hohem Gras, mit einer Brücke, Strommasten mit Drähten, Gebäuden und einem wolkenverhangenen Himmel im Hintergrund.

Regensburg revolutioniert sein Verkehrsmanagement mit KI und Echtzeitdaten

Regensburg schließt umfangreiche Modernisierung seines Verkehrsmanagements ab

Nach vier Jahren und Investitionen in Höhe von 2,1 Millionen Euro hat Regensburg ein großes Upgrade seines Verkehrleitsystems abgeschlossen. Das Projekt führte neue Technologien ein, um Staus zu verringern und den Verkehrsfluss in der gesamten Stadt zu verbessern. Die Behörden arbeiteten dabei mit lokalen Hochschulen und Smart-City-Initiativen zusammen, um die Infrastruktur zu modernisieren und Echtzeitdaten zu erfassen.

Kernstück: Intelligente Steuerung und Echtzeitanpassungen Im Mittelpunkt der Modernisierung steht ein neuer zentraler Verkehrsrechner, der nun 197 Ampelanlagen in Regensburg steuert. Ergänzt wird das System durch ein netzadaptives Verkehrsmodell, das Signale dynamisch anpasst und Engpässe entschärft. Um die Technologie zu unterstützen, wurden 1.200 der 1.600 Verkehrssensoren der Stadt ausgetauscht oder durch moderne Straßensensoren ergänzt.

Über 100 zusätzliche Sensoren wurden an Straßen angebracht, um Verkehrsaufkommen, Fahrzeugtypen und Geschwindigkeiten zu erfassen. Sechs weitere Umweltsensoren überwachen nun die Luftqualität, während 24 wichtige Kreuzungen mit modernisierter Ampeltechnik ausgestattet wurden. Die gesammelten Daten fließen in ein KI-Werkzeug ein, das derzeit entwickelt wird und defekte Sensoren durch die Analyse anderer Messwerte ausgleichen soll.

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Zukunftspläne: Präzisere Daten und Vorrang für den ÖPNV Für die kommenden Jahre planen die Verantwortlichen die Installation von Road-Side-Units (RSUs), um noch genauere Verkehrsinformationen zu liefern. Ein neues Zentralsystem soll zudem Bussen Priorität einräumen und so den öffentlichen Nahverkehr effizienter gestalten. Allerdings betonen die Behörden, dass eine perfekte "grüne Welle" in einigen Bereichen aufgrund komplexer Straßenführungen und wechselnder Verkehrsströme nicht überall umsetzbar sei.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit zwischen der Stadt, der Bundesregierung und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Ihr Fokus lag darauf, intelligente Technologien mit dem täglichen Verkehrsmanagement zu verknüpfen, um ein effizienteres Netz zu schaffen.

Fazit: Weniger Staus, weniger Emissionen Die 2,1 Millionen Euro haben Regensburg ein intelligenteres und reaktionsschnelleres Verkehrssystem beschert. Echtzeitdaten aus Sensoren und modernisierter Infrastruktur sollen künftig Verzögerungen und Umweltbelastungen reduzieren. Weitere Verbesserungen – etwa durch KI und Bus-Vorrangsysteme – stehen noch aus.

Quelle