Rotes Rathaus öffnet Türen: 7.000 Berliner erleben Politik zum Anfassen
Finn KleinRotes Rathaus öffnet Türen: 7.000 Berliner erleben Politik zum Anfassen
Rotes Rathaus in Berlin öffnet zum zweiten Mal seine Türen für die Öffentlichkeit – Tausende folgen der Einladung
Rund 7.000 Besucher nutzten am Wochenende die seltene Gelegenheit, das Berliner Rote Rathaus von innen zu erkunden, mit Politikern ins Gespräch zu kommen und an einem abwechslungsreichen Familienprogramm teilzunehmen.
Der Tag der offenen Tür wurde von Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) eröffnet, der die Bedeutung des direkten Austauschs zwischen Bürgerschaft und Politik für die Demokratie betonte. Die Gäste konnten sonst unzugängliche Bereiche wie das Büro des Bürgermeisters oder den Sitzungssaal des Senats besichtigen.
Vor den Gesprächsständen mit Politikern bildeten sich lange Schlangen. Prominente Vertreter wie Wegner selbst, Franziska Giffey (SPD) und Stefan Evers (CDU) standen den Besuchern Rede und Antwort. Zudem waren zwei mobile Bürgerämter vor Ort, die administrative Dienstleistungen anboten.
Für die jüngsten Gäste gab es besondere Attraktionen: Eine Schnitzeljagd und eine Pressekonferenz, bei der Kinder Kai Wegner Löcher in den Bauch fragen konnten. Präsentiert wurde auch Berlins Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036.
Im Vorjahr hatten rund 8.300 Menschen das Angebot genutzt – in diesem Jahr war der Andrang zwar etwas geringer, aber weiterhin groß. Die Veranstaltung bot den Berlinerinnen und Berlinern eine direkte Möglichkeit, mit ihrer Stadtregierung in Kontakt zu treten. Mit Führungen, Diskussionsrunden und einem Familienprogramm verband sie politische Teilhabe mit Unterhaltung. Sollte das Interesse weiter steigen, könnten die Veranstalter künftig über eine Erweiterung der Kapazitäten nachdenken.






