Solinger Bürger kämpfen um Rettung ihrer beliebten Eislaufhalle vor Schließung
Mila MüllerSolinger Bürger kämpfen um Rettung ihrer beliebten Eislaufhalle vor Schließung
Lokale Wählerinitiative in Solingen drängt auf Rettung der Eislaufhalle vor drohender Schließung
Die Bürgerinitiative SG zukunft. hat die Stadtverwaltung mit einem dringenden Antrag aufgefordert, die Eislaufhalle Solingens als zentralen Bestandteil des Gemeinschaftslebens dauerhaft zu sichern. Die Gruppe warnt, dass ein Verlust der Halle den Sportbetrieb, Jugendarbeit und die Attraktivität der Stadt als Wohnort schwer beeinträchtigen würde.
Die Eislaufhalle ist ein wichtiger Treffpunkt für die Solinger Bevölkerung: Sie dient Vereinen, Schulen und Freizeitsportlern ebenso wie Familien als Ort der Begegnung. Eine Schließung hätte gravierende Folgen für den organisierten Sport, die Jugendförderung und das Image der Stadt. Trotz früherer Debatten kritisiert SG zukunft., dass bis heute keine nachhaltige Lösung für den langfristigen Erhalt gefunden wurde.
In ihrem Antrag fordert die Initiative regelmäßige, transparente Berichte, um politische Kontrolle zu ermöglichen und bei Problemen schnell eingreifen zu können. Zudem schlägt sie eine engere Zusammenarbeit zwischen Solingen, Wuppertal und Remscheid vor, um die Zukunft der Halle abzusichern. Paul Gerd Rössling, Mitglied von SG zukunft. im Sportausschuss, besteht darauf, dass der Betreiber vor einer möglichen städtischen Finanzhilfe alle relevanten Informationen offenlegen muss.
Strukturelle Probleme bei der unabhängigen Betreibergesellschaft haben bisher eine vollständige Einsicht in die finanziellen und betrieblichen Details verhindert – sowohl für die Stadtverwaltung als auch für den Sportausschuss. Der Antrag betont, wie dringend Klarheit über die Schwierigkeiten des Betreibers nötig ist, um weitere Unsicherheiten zu vermeiden.
Ziel der Initiative ist es, den Erhalt der Eislaufhalle zur politischen Priorität zu machen – gestützt auf bessere Kommunikation, regionale Kooperation und konkrete Maßnahmen. Wird der Antrag angenommen, wären regelmäßige Bewertungen und gemeinsame Anstrengungen nötig, um den Betrieb der Anlage auch in den kommenden Jahren zu sichern.






